Sport- und Veranstaltungskalender 2022
Ergebnisse 124. Bernburger Ruderregatta 2022
Ausschreibung Drachenbootregatta 2022

Kinderregatta in Brandenburg – Abschluss einer anstrengenden Woche im Trainingslager

24 Sportlerinnen und Sportler traten nach Beendigung des Trainingslagers in Prieros am darauffolgenden Samstag zur 25. Kinderregatta in Brandenburg an. Hier gehen nur Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren an den Start. Neben einer guten Infrastruktur und einer Tribüne, auf welcher Eltern und Großeltern ihre Kinder beobachten und anfeuern können, hat diese Strecke auch bei wechselnden Wetterbedingungen so ihre Herausforderungen zu bieten.
Das dieser Regattatermin direkt nach dem Trainingslager wahrgenommen wurde hatte für die Trainer einen ganz konkreten Hintergrund, sammeln von Regattaerfahrung. Denn vor der Landesmeisterschaft am 2. Juni-Wochenende gibt es keinen weiteren Wettkampf, bei welchem vor allem unsere jüngsten Sportler hätten Erfahrungen sammeln können.
In Brandenburg angekommen, mussten alle Boote angebaut werden und alle Sportler wurden direkt oder durch einen Aushang am Bus auf ihre Startzeiten und Rennen hingewiesen. Gerade unsere Regattaneulinge waren sehr aufgeregt. Neben den Rennen und Startzeiten müssen auch alle Sportler auf die geltenden Fahrordnungen bei der Hochfahrt zum Start und beim Anlegen am Siegersteg hingewiesen werden. An diese Regeln haben sich alle Teilnehmer zu halten um eventuellen Unfällen und Verletzungen aus dem Weg zu gehen.
Nachdem dies alles durch die Trainer erfolgte und alle Boote ordentlich angebaut wurden, konnte es endlich losgehen.
Die ersten Sportlerrinnen, die für Bernburg an den Start gingen, waren Paula Buch und Lena Vogel im Mäd 2x 11 u. 12 Jahre. Sie konnten sich auf der windanfälligen und welligen Strecke gegen die Boote aus Mühlberg und Plaue durchsetzen.
Im Gegensatz zu anderen Regatten dürfen in Brandenburg die drei erstplatzierten Boote am Siegersteg anlegen und werden geehrt.
Im Kinder-Vierer mit Steuermann AK 10 u. 11 gab es einen 4-fach Triumph für die Bernburger. Hier gelang es allen Bernburger Booten ihre Bugspitze vor das Boot aus Königs Wusterhausen über die Ziellinie zu bringen. Diese Rennen kam nur zustande, da es das Regelwerk erlaubt Mädchen und Jungen in dieser
Altersklasse gegen bzw. miteinander fahren zu lassen. Und so siegte der Mädchen-Vierer mit Maxima, Kim, Anne, Lilly und Steuerfrau Kim Weber vor dem Boot mit Gabriel, Dean, Tim, Jonas und Steuerfrau Isabella Stattek. Hier zeigte sich wieder einmal, dass nur durch einen gemeinsamen Rhythmus und ein gemeinsames Zusammenspiel aller Sportler im Boot ein Sieg möglich ist.
Im Jungen-Einer AK 13 gelang Anthony Grube ein ungefährdeter Sieg vor dem Boot aus Rüdersdorf und Plaue. Sein Vereinskamerad Jakob Kannenberg kam auf dem undankbaren vierten Platz ins Ziel. Jakob hatte auf der nun deutlich unruhigeren Strecke mehr Probleme als Anthony und konnte somit seine körperlichen Voraussetzungen nicht in Geschwindigkeit umwandeln.
Der Mädchen-Doppelzweier AK 12 u. 13 hatte es dann in sich. Deutlich in Führung liegend überquerte das Boot des RC Potsdam die 500 m Marke gefolgt von den beiden Bernburger Booten. Nun begannen Luise und Marit das Potsdamer Boot anzugreifen und schoben sich Schlag für Schlag heran. Plötzlich wurde es ganz laut auf der Tribüne und alle Bernburger wollten sie siegen sehen.
Doch die Potsdamerrinnen retteten sich mit einem Vorsprung von 0,04 Sekunden als Erste über die Ziellinie. Schade! Den dritten Platz belegten Charlotte Handt und Charlotte Rückauf.
Da die Bedingungen auf der Strecke durch den Wind immer schwieriger wurden und ein Ausrichten der Boote am Start teilweise sehr lange dauerte, entschied die Regattaleitung die Strecken für alle restlichen Rennen auf 200 m zu verkürzen und somit direkt vor die Tribühne zu legen. Eine gute Entscheidung, da die Wasserwacht im Laufe des Renntages immer mehr gefordert war.
Weiter gute Platzierungen erreichten Tim Bollmann (2. Platz Jung 1×10 J.), Dean Ambrosius (1. Platz Jung 1x 11 J.), Anne Villin (1. Platz Mäd 1x 11 J.) und Lilly Schneider (2. Platz Mäd 1 x 11 J.).
Im Gesamtergebnis gelang es unserem Verein mit insgesamt 10 Siegen die Gesamtwertung der Regatta vor den Vereinen aus Königs Wusterhausen und Plaue zu gewinnen.
Sicher waren nicht alle Sportlerinnen und Sportler mit ihren Ergebnissen zufrieden. Dennoch konnten sie weiter Erfahrungen bei schwierigen Wasser- und Wetterbedingungen sammeln.
Die gezeigten Leistungen lassen die Trainer optimistisch auf die anstehenden Landesmeisterschaften am 2. Juni-Wochenende schauen.

KIEZ am Hölzernen See – Auftakt zur Vorbereitung auf Landesmeisterschaft und BW-Qualifikation

In vielen Bereichen des Lebens ist das Jahr 2022 von diversen Neustarts geprägt. So auch bei den Kindern und Jugendlichen unseres Vereins. Für viele Kinder ist es das erste echte Trainingslager beim Rudern gewesen. Für die etwas erfahreneren Sportlern gab es endlich mal wieder ein Trainingslager,
bei welchem neben dem Training auch bestehende Freundschaften vertieft und neue geknüpft wurden.
Am Samstagmorgen den 21.05.2022 war der Trubel am Bootshaus groß, als sich alle Sportler für eine Woche von ihren Eltern verabschiedeten und das gesamte Gepäck sicher in den Motorbooten verstaut wurden. Nun ging es mit drei Motorbooten, einem vollgepackten Bootshänger, ca. 30 Sportlern und drei Trainern nach Prieros.
Angekommen im KIEZ am Hölzernen See wurden nach dem Mittagessen die Zimmer bezogen und danach mit dem Abladen und Anbauen der Ruderboote und dem zu Wasserlassen der Motorboote begonnen. Vor allem für die neuen Teilnehmer war dies alles sehr aufregend, da sie nun immer mehr verstehen, was bei solch einem Trainingslager vorher alles erledigt werden muss um mit dem Training beginnen zu können.
Nach Beendigung aller logistischen Aufgaben erfolgte die Einteilung der Trainingsgruppen und eine kurze Ansprache der Trainer was sie in dieser Woche vorhaben bzw. wie sie sich das Verhalten der Sportler untereinander vorstellen. Neben einer hohen Einsatzbereitschaft im Training soll auch das Miteinander unter den verschiedenen Vereinen gestärkt werden. Das bedeutet auch das wir vereinsfremden Sportlern, wenn notwendig, behilflich sind.
Die kommenden Tage waren geprägt von langen Trainingseinheiten auf dem Wasser, Waldläufen, Gymnastik, Essen und schlafen. Einige Trainer begannen das Training bereits vor dem Frühstück, was für Sportler und Trainer manchmal mit etwas Überwindung verbunden war, aber nur einer optimalen Vorbereitung auf die Landesmeisterschaften und einer hoffentlich erfolgreichen Qualifikation für den diesjährigen Bundeswettbewerb, diente.
Neben dieser Vorbereitung, gab es auch einige Sportler, welche ihre Technikstufen 1 und 2 in dieser Woche ablegen wollten. Erst die Technikstufen berechtigen den jeweiligen Sportler bzw. Sportlerin zur Teilnahme an einer Regatta. Ein sogenannter „Führerschein“, welcher darüber Auskunft gibt, dass die Sportler alle Bestandteile des Bootes und eines Skulls kennen. Des Weiteren muss durch spezielle Übungen nachgewiesen werden, dass die Sportler ihre Einer auf dem Wasser beherrschen. Katrin Struve wurde hierbei von den beiden Juniorinnen Hanna Hohl und Nele Kreß unterstützt.
Hauptaugenmerk der Trainer lag in dieser Woche auf dem Training der Großboote in den Altersklassen 10 bis 14. Dennoch kam auch das ein oder andere Training im Kleinboot wie Einer und Zweier nicht zu kurz, da neben einem abwechslungsreichen Training auch das Austesten verschiedener Bootsgattungen und Bootsbesetzungen sehr wichtig ist.
Für einen Großteil der Sportler war diese erhöhte Trainingsbelastung doch sehr ungewohnt und viele hatten nach den ersten Tagen bereits die Hände voller Blasen. Der ein- oder andere Sportler lernte auch in dieser Woche wie wichtig es ist sich aufgrund dieser hohen Belastung vernünftig zu ernähren und einige lernten auch die gute Stunde Mittagsschlaf zur Erholung zu schätzen.
Zum Abschluss des Tages wurde meist eine Stunden Dehnung angesetzt um dem Körper und der Muskulatur eine möglichst gute Erholung in der Nacht zu garantieren.
Neben dem Training gab es auch einige andere Höhepunkte, wie das obligatorische Eisessen, grillen und ein Lagerfeuer. Vor dem Eis stand eine Radtour zur Eisdiele auf dem Plan und für das Lagerfeuer mussten alle Sportler erst Holz aus dem angrenzenden Walgebiet sammeln.
Am Ende einer anstrengenden Woche konnten alle Trainer mit den gezeigten Leistungen zufrieden sein. Es gab, bis auf die üblichen Blessuren, keine Verletzungen bzw. sind alle Sportler auch gesund durch die Trainingswoche gekommen.
Jetzt heißt es das erarbeitete Trainingsniveau zu halten und in der Zeit vor den Landesmeisterschaften gesund zu bleiben um sich den Traum von einer Medaille und der Qualifikation zum Bundeswettbewerb zu erfüllen.

Das Wintertrainingslager im Bernburger Ruderclub

Das Wintertrainingslager vom BRC startete am 13.02.2022 und endete am 18.02.2022.

13 Sportler haben sich dem harten Training und dem Muskelkater entgegengestellt. Das Trainingslager startete mit einem kleinen Läufchen und sehr viel Motivation.

In unserer Trainingswoche sind wir zweimal zum Schwimmen gegangen und haben ein anderes mal an einem professionellen Crossfit–Training teilgenommen. Außerdem hatten wir ein kleines Erlebnis im Jump Haus in Halle. Wir haben außerdem auch sehr viel an unserer Ausdauer gearbeitet. Um uns abends zu entspannen haben wir fast immer Yoga gemacht.

Und um uns noch auszupowern sind wir nach dem Abendessen in die Turnhalle gegangen, um Zweifelderball zu spielen. Danach sind wir immer tot müde ins Bett gefallen.

Am besten fanden alle, dass wir abends noch in die Turnhalle gegangen sind. Wir hatten 3 Schlafräume, in die wir nach unseren Altersklassen aufgeteilt wurden. Am Abend war es immer sehr lustig, da wir erzählt haben. Wir sollten ab 21:00 – 22:00Uhr im Bett liegen. Zu den Mahlzeiten sind wir in den Clubraum gegangen und haben gemeinsam den Tisch vorbereitet und abgeräumt. Das Essen war auch sehr abwechslungsreich und wurde gut angenommen. Wir hatten die beste Betreuung von unserer Trainerin Fr. Struve.

Paula M. Buch , Luise P. Wartmann , Marit Großhans

Mitteldeutsche Ergometermeisterschaften aus dem „Home-Office“

Die Pandemie erlaubte auch in diesem Jahr keine normale Austragung der mitteldeutschen Meisterschaften im Ergometerrudern. Dementsprechend fand der erste Saisonhöhepunkt im Jahr 2022 im „Home-Office“ statt. Durch entsprechende Software und die technischen Voraussetzungen gingen unsere Sportler vom Bernburger Ruderclub also aus dem eigenen Ergometerraum an den Start. Nach erfolgreichen Testläufen der Internetverbindung und der Geräte durch Daniel Sobotta, Maik Wartmann und Tobias Strätz erfolgte dann am 22.1.2022 um 9 Uhr der erste Startschuss und endete direkt mit dem ersten Sieg für den BRC. Während Daniel und Tobias sich um das Einwählen der Ergometer in die Rennsoftware kümmerten, lag die sportliche Betreuung in den Händen unserer Trainer Maik Wartmann und Katrin Struve. Paula Maria Buch gewann das Rennen der 11- und 12-jährigen Mädchen über 500 Meter mit einem knappen Vorsprung von 0,3 Sekunden vor der Konkurrentin aus Pirna. Wenige Rennen später gab es direkt den nächsten Erfolg für die Bernburger. Im Rennen der Mädchen, Altersklasse 13, nun über 1000m gab es einen Doppelsieg. Gold und Silber machten hier Charlotte Handt und Luise Wartmann untereinander aus. Durch einen starken Schlussspurt sicherte sich den Titel in dieser Altersklasse Luise. In derselben Altersklasse bei den Jungen waren ebenfalls unsere Bernburger Sportler ganz weit vorne mit dabei. Mit Platz zwei sicherte sich Anthony Grube Silber bei den mitteldeutschen Meisterschaften, dicht gefolgt vom Vereinskamerad Jakob Kannenberg. Mit Rafael Chipczinzki nahm einer unserer Sportler an seinem ersten offiziellen Wettkampf teil. Für seine bisher fleißige Trainingsarbeit konnte er sich damit mit dem ersten Platz in der Leistungsgruppe 3 der 13-Jährigen belohnen. Dies wird sicherlich ein Anreiz sein am Ball zu bleiben und hoffentlich auch auf dem Wasser starke Leistungen zu zeigen. In einem Rennen gegen die Uhr, also ohne Konkurrenz, ging Tamara Kairies an den Start. Da außer ihr niemand in der ersten Leistungsgruppe der 14-jährigen Mädchen gemeldet hatte fuhr sie nur gegen die Uhr. Trotz keiner direkten Konkurrenz fuhr sie ein gutes Rennen und überzeugte trotz sicherer Goldmedaille mit einer guten Zeit. Bei den Junioren Niklas Ludwig und Julian Maserak ging es nun über die offizielle Distanz von 1500 Metern. Beide konnten sich mit ordentlichen Zeiten jeweils den zweiten Platz in ihren Abteilungen sichern. Nach einer Mittagspause stand dann auch schon das letzte Rennen des Tages mit Bernburger Beteiligung an. Unser Vereinspräsident Gerhard Hartkopf ging im Mastersrennen über 1000 Meter an den Start. An der Startlinie wartete Dauerkonkurrent Bernd Parschau vom Sportclub Magdeburg. Trotz starkem Kampf war an diesem Tag jedoch kein Kraut gegen den starken Magdeburger gewachsen. Insgesamt konnte der Bernburger Ruderclub also vier Siege, 7 zweite Plätze und einmal Bronze verzeichnen. Der sportliche Leiter Maik Wartmann, zusammen mit Trainerin Katrin Struve, sind zufrieden mit der Ausbeute des ersten Wettkampfes der Saison und den Leistungen ihrer Sportler. Als kommender Höhepunkt steht die Deutsche Meisterschaft im Ergometerrudern an. Nach der erfolgreichen Durchführung der Mitteldeutschen Meisterschaft wird auch diese am 20.2.2022 online stattfinden.

Übernachtungsmöglichkeiten im Bootshaus aufgestockt

„In der Herbst- und Winterzeit werden Sieger gemacht!“, so lautet ein Motto im Rudersport. Dieser Zeitraum wird aber auch dazu genutzt um kleinere Baumaßnahmen im Bootshaus durchzuführen. Die diesjährige Baumaßnahme bestand im Umbau unseres alten Fitnessraumes in zwei weitere Schlafräume für Gäste die im Bootshaus übernachten möchten. Eine kleine Gruppe fleißiger Vereinsmitglieder trieb diese Maßnahme in kurzer Zeit voran und Anfang Februar konnten sie das Ergebnis mit Stolz betrachten. Nach diversen Trocken-, Elektro- und Tapezierarbeiten entdeckten Katrin Struve und Maik Wartmann im Internet noch sehr gute Doppelstockbetten zu einem kleinen Preis und holten diese aus einem Kloster in Bayern ab. An einem Samstagmorgen um 5 Uhr ging die Fahrt los und am selben Tag gegen 13 Uhr waren die Doppelstockbetten in Einzelteilen im Bootshaus. Beim Ausladen unterstützte die Samstagstrainingsgruppe und nutzte dies gleich als Erwärmung für das darauffolgende Training. Der Aufbau durch Katrin und Maik erfolgte noch am selben Tag und somit sind unsere neuen Schlafräume auch schon so gut wie bezugsfertig.

Super gelungen. Die Übernachtungsgäste können kommen.

Ausbesserung der Unterkonstruktion des Ergometerraums

Um die Stabilität des Bodens im neuen Ergometerraum zu verbessern, zog Maik Wartmann im Dezember die junge Garde heran, um unter unserem Bootshaus Stützen zu verbauen. Da der Boden im neuen Ergometerraum etwas vibrierte, wenn trainiert wurde war es nötig ihn zu verstärken. Unter der Mithilfe von Jörn Großhans, Cedric Struve und Tobias Strätz wurden also mithilfe eines Erdbohrers Löcher in den Boden unter dem Bootshaus gebohrt, um dort Fundamente zu gießen. Vor allem durch den wenigen Platz und die begrenzte Stehhöhe unter dem Bootshaus waren also vor allem die jüngeren Sportler an der Reihe. Auch wenn unsere altgedienten Vereinsmitglieder stets zur Verfügung stehen und tatkräftig mit anpacken, ist das Krabbeln unter dem Vereinsheim doch eine Aufgabe, für die unsere Jüngeren besser geeignet sind, so Maik Wartmann. Während Cedric und Jörn also fleißig Beton anmischten, waren Maik und Tobias damit beschäftigt, die Löcher für die Fundamente auszuheben. In diesen Fundamenten wurden dann Baustützen eingegossen, welche über Querbalken den Ergometerraum unterstützen sollen. Durch den Einbau von Holzbalken am 23.12.2021 war dann die Baumaßnahme pünktlich vor dem Fest abgeschlossen. Eine abschließende Begehung des neuen Ergometerraums mit ein paar Testsprüngen auch durch unseren sportlichen Leiter führten zu dem positiven und gewollten Ergebnis, dass die entstehenden Schwingungen deutlich minimiert werden konnten. Somit sind also optimale Bedingungen geschaffen, um das Wintertraining fortzusetzen und sich auf die kommende Regattasaison vorzubereiten.

Werte Vereinsmitglieder, werte Freunde und Förderer des Bernburger Rudersports.

Der Vorstand des Bernburger Ruderclubs musste schweren Herzens die Absage des Ruderballs für das Jahr 2022 beschließen.
Die derzeitigen Corona-Auflagen lassen den organisatorischen Aufwand weiter steigen und wir können auch im Moment nicht abschätzen ob weitere Auflagen auf uns zukommen.
Der Schutz der Gesundheit aller Ruderbegeisterten ist uns sehr wichtig und veranlasste uns zu diesem Schritt.
Wir hoffen auf 2023 und wünschen allen Vereinsmitgliedern und Unterstützern besinnliche Weihnachten im Kreis der Familie und ein gesundes Jahr 2022.

Vorstand Bernburger Ruderclub

Bernburger Rudernachwuchs nimmt nach zweijähriger Zwangspause wieder an der Havelregatta in Werder teil

Auch 2021 ist das bisherige Wettkampfangebot für alle Ruderer in Deutschland sehr überschaubar. Deshalb war die Vorfreude auf die 65. Havelruderregatta in Werder sehr groß. Nach den Landesmeisterschaften von Sachsen-Anhalt, dem in diesem Jahr einzigen Freiluftwettkampf des gesamten Bernburger Rudernachwuchses, konnte der Veranstalter mit einem enorm großen Starterfeld am zweiten September-Wochenende aufwarten. Anzumerken ist aber, dass die Meldefelder im Erwachsenenbereich sehr überschaubar waren.

Pünktlich am Freitag nach Schulschluss machten sich über 20 Kinder und Jugendliche mit ihren Trainern und Betreuern auf den Weg zu einer der schönsten Regattastrecken in Deutschland. In Werder angekommen begann der jährliche „Kampf“ um einen guten Platz an der Strecke für die Lagerung der Boote.

Nach dem dies geklärt war und die Zelte auf dem Gelände des benachbarten Segelvereins aufgeschlagen waren, erfolgte eine erste Wettkampfbesprechung der Trainer mit ihren Schützlingen. Die Aufregung unserer Sportlern war sehr groß, da es für manche der erste Wettkampf überhaupt war. Dementsprechend ging am nächsten Morgen das Gequatsche in den Zelten schon vor Sonnenaufgang los.

Den Anfang für unseren Verein machte an diesem Tag Julian Maserak im Einer der AK 14 Leichtgewicht. Aufgrund technischer Defizite im Bewegungsablauf und der ungewohnten Tatsache das die Bahnen mit einem sogenannten Albano-System ausgelegt sind, reichte es für ihn leider nur zu einem 4. Platz in einem 6-Boote-Feld.

Dieses Albano-System wird in den kommenden Rennen einigen Sportlern eine bessere Platzierung verwehren, da sie sich zu sehr auf dieses „Problem“ konzentrieren werden. Auch der mehrmalige Hinweis der Trainer dies aus ihren Köpfen zu streichen führte in einigen Rennen keine Besserung herbei. Hier ist die fehlende Erfahrung sehr deutlich.

Die nächsten Bernburger Boote gingen in der AK 11/12 der Jungen an den Start. Hierbei handelte es sich um die Doppelzweier Jakob Böttcher, Lucas Jehnert und Anthony Grube und Jakob Kannenberg. Das erstgenannte Boot konnte sich auf der 500 Meter Strecke gegen 3 Boote durchsetzen, musste aber dem siegreichen Boot aus Berlin und dem Boot des RC Plaue den Vortritt lassen. In der zweiten Abteilung dieses Rennens konnten Jakob und Anthony das erste Mal für den BRC am Siegersteg anlegen. Sie konnten mit sich mit langen Ruderschlägen von ihren Konkurrenten absetzen und verwiesen die Boote aus Rostock und Berlin auf die Plätze.

Das erste Rennen der Bernburger Mädchen bestritt Marit Großhans im Einer der AK 12. Marit gehört nicht zu den körperlich größten Ruderrinnen, macht dies aber mit Trainingsfleiß und einer für ihr Alter guten Technik wett. Am Ende ihres Rennens konnte sie einen dritten Platz verbuchen und hat wertvolle Wettkampferfahrung gesammelt. In diesem 6-Boote-Feld konnte sich wieder einmal ein Berliner Boot vor einer Sportlerin aus Burg durchsetzen.

Im Rennen 26, dem Mix-Doppelvier der AK 12 / 13, konnte die Trainer zwei reine Bernburger Boote an den Start bringen. Die Bernburger Farben gingen dann von den Bahnen 1 und 3 in das Rennen über die 100 Meter Distanz und mussten sich mit den Booten aus Rostock, Neuruppin und Ribnitz auseinandersetzen. Am Ende eines aufregenden Rennens sprangen die Plätze drei und vier für die Bernburger Vierer heraus. Einen deutlichen Sieg verbuchte der Rostocker Ruderclub für sich vor dem Boot aus Neuruppin. In den jüngeren Altersklassen ist bei solchen Rennen das Zusammenspiel und die Rudertechnik im Mannschaftsboot der entscheidende Faktor. Dies entscheidet darüber wer die Ziellinie als Erster überquert. Nur gemeinsam sind die jungen Ruderer schnell.

Sein zweites Rennen an diesem Tag bestritt Julian Maserak gemeinsam mit seinem Kumpel Niklas Ludwig im Jungen-Doppelzweier der AK 13 / 14. Nach der Auswertung seines Einer-Rennens, zeigte sich Julian in seinem Bewegungsablauf verbessert und konnte mit Niklas einen zweiten Platz in der ersten Abteilung dieses Rennens verbuchen. In diesem 5-Boote-Feld mussten die Beiden nur dem Boot des RV Nürnberg den Vortritt lassen.

Anne Villin ging im Mädchen Einer der AK 11 für Bernburg an den Start. Die junge Sportlerin hat erst in diesem Jahr mit dem Rudern angefangen und ist sehr ehrgeizig. Angefeuert von ihrer Trainerin Katrin Struve kämpfte sie sich über die unbekannte 500 Meter Strecke und konnte ihr erstes Rennen mit einem 5 Platz abschließen. Etwas enttäuscht kann sie dies aber als erste wertvolle Erfahrung in ihrem noch jungen Ruderleben verbuchen. Ihre Eltern und ihr großer Bruder waren sehr stolz.

Mit Charlotte Handt und Luise Wartmann trugen zwei weitere ehrgeizige Ruderrinnen beim Rennen der Mädchen-Doppelzweier AK 11 / 12 die Bernburger Farben. Über die 500 Meter Distanz konnten beide ihre gute Rudertechnik ausspielen und als erste die Ziellinie überqueren. Freudestrahlend nahmen sie am Siegersteg ihre Medaille entgegen und holten sich die Glückwünsche ihrer Mannschaftskameraden und Trainer ab. Marit Großhans und Paula Buch erreichten in diesem Rennen einen 5. Platz.

Zwei weitere Siege konnte Timo Schumann im Einer der Junioren B auf der Habenseite verbuchen. Der im Gegensatz zu seinen Kontrahenten eher kleine Ruderer kann fehlende Größe in einigen Rennen mit seiner guten Athletik und Rudertechnik wettmachen. Dies gelang ihm auch dieses Mal. An beiden Wettkampftagen gelang ihm ein Start-Ziel-Sieg und er konnte die teilweise einen Kopf größere Konkurrenz hinter sich lassen und als Erster die Ziellinie überqueren. Mit seinem Zweierpartner Vincent Böttcher erruderte er im Doppelzweier der gleichen AK einen 3. Platz.

Am Ende einer gelungenen Regatta fuhr unser Nachwuchs mit einer Bilanz von 11 Siegen und einigen guten Platzierungen nach Hause. Bei der kommenden Regatta in Brandenburg wird sich nun zeigen, ob die klare Ansage der Trainer bezüglich einer konzentrierteren Fahrweise im Albano-System Wirkung zeigt.

Anmerkung:

Bei der Havelregatta in Werder fahren die Kinder bis 12 Jahre an beiden Wettkampftagen ihre Sieger über die 500 Meter Strecke aus. Die älteren Jahrgänge fahren am Samstag auf der 1000 Meter und am Sonntag auf der 500 Meter Strecke um die begehrten Medaillen. Jeder meldende Verein konnte sich beim Veranstalter Obstkörbe mit frischem Obst aus der Region abholen und für einen gesunden Snack zwischen durch sorgen.

Daniel Sobotta

Benefiz-Regatta Rudern gegen Krebs 2021 in Magdeburg

Am 5. September fand in Magdeburg beim Mückenwirt die Benefiz-Regatta statt. Es hatten sich ca. 50 Mannschaften gemeldet, die im Gig Viererrennen für einen guten Zweck an den Start gehen wollten . 8 Uhr morgens zog noch tiefer Nebel über die Elbe, aber das sollte sich zum ersten Start ändern und so erlebten wir eine Regatta bei strahlenden Sonnenschein. Es nahmen zwei Mannschaften von den AMEOS Kliniken Aschersleben und Staßfurt daran teil unter den Namen:,, Wave Runners“ und ,,Unsinkabel“. Die beiden Mannschaften hatten die Wochen davor genutzt um sich auf diese Event vorzubereiten. Die große Herausforderung war, dass jeder von Ihnen nur 4 mal trainieren konnte bzw. das Rudern erlernen. Da das Starterfeld so groß war, bat der USC Magdeburg den Bernburger RC um Unterstützung und das taten wir. Unter der Leitung von Torsten u. Moritz Suchomski erlernten die 8 Teilnehmer das Rudern . Mit ihrem Ehrgeiz, der lautstarken Unterstützung von Familien und Freunden sowie dem Mut zum Siegen, kämpften sich der Frauenvierer und Mixvierer über die Vorläufe zum Halbfinale bis ins Finale, wo sie beide einen guten 3. Platz belegten. Das wichtigste an der Regatta bleibt natürlich die Unterstützung der Krebs Stiftung.
T.S.

Trotz Einschränkungen delegieren wir wieder zwei Sportlerrinnen nach Magdeburg, Jonas Protzmann ist bereits seit dem letzten Schuljahr auf dem Sportgymnasium.

Am vorletzten Trainingstag der Kinder- und Jugendabteilung unseres Vereins haben sich die Trainer und Übungsleiter etwas besonders einfallen lassen. Das Training fiel aus und sie nutzten die Gelegenheit beim gemütlichen Grillen, um Leonie Grube und Karolina Ulrich zu verabschieden. Beide Ruderrinnen haben sich dazu entschlossen ihre sportliche Laufbahn in Magdeburg beim dortigen Sportclub fortzuführen.

Im Kreis ihrer Trainingskameraden bekamen Leonie und Karolina von ihren Trainern Katrin Struve und Maik Wartmann noch ein paar Ratschläge mit auf den Weg. Beide Sportlerrinnen zeichnen sich durch großen Ehrgeiz im Training und bei den Wettkämpfen aus. „Das sind Mädchen, mit denen das Training immer Spaß gemacht hat. Sie versuchen alles was man Ihnen sagt auch umzusetzen.“ so die einhellige Meinung beider Trainer.

Nicht nur viele Trainingskameraden waren an diesem Tag vor Ort, sondern auch die Eltern aller drei Sportler, zwei Vorstandsmitglieder des Ruderclubs, Vertreter des neuen Fördervereins und die regionale Presse.

Die Verabschiedung von Jonas Protzmann ist im letzten Jahr durch die Pandemie und den damit einhergehenden Einschränkungen etwas untergegangen. Dies wurde am Montag nachgeholt. Die Eltern von Jonas berichteten von einem durchwachsenen ersten Jahr in Magdeburg, welches auch von Zweifeln geprägt war. Aber Jonas, ein am Anfang nicht ganz einfacher Sportler hat sich sehr zum Positiven entwickelt und bereits einige Erfolge eingefahren. „Am Anfang des Schuljahres war der Abstand zu meinen Magdeburger Vereinskameraden doch schon ganz gewaltig“ resümierte Jonas, dem die Pandemie ganz gelegen kam und er seine Chance durch Fleiß und Ehrgeiz beim Training nutzen konnte.

Das wollen Leonie und Karolina natürlich auch unter Beweis stellen und dem großen Vorbild aller Nachwuchsruderer Max Planer nacheifern. Dieser hatte natürlich auch einige positive Worte für die beiden Mädchen.

Nicht nur die Sportler werden sich im kommenden Schuljahr an eine neue Lebenssituation gewöhnen müssen. Auch die Eltern und ganz besonders die Muttis werden ihre Kinder vermissen. Denn die Sportler sind an normalen Schul- und Trainingswochen nur von Samstag bis Sonntag zu Hause und da heißt es dann ausruhen und Wäsche waschen, bis die Maschine kocht.

Alle drei Jugendlichen bekamen noch Geschenke zum Abschied, welche sie an die ersten und hoffentlich schönen Zeiten in Bernburg erinnern sollen.

Alle Vereinsmitglieder wünschen Euch viel Erfolg, Spaß und Durchhaltevermögen. Ihr seid jeder Zeit bei uns willkommen.

16. Drachenbootregatta des Bernburger Ruderclub war ein voller Erfolg

Nach langem Hoffen und Bangen, vielen auch kontroversen Diskussionen und schlussendlich eine sich entspannende Pandemiesituation haben uns dazu bewogen uns mit der Organisation dieser Veranstaltung zu beschäftigen. Wochenlang haben wir gemeinsam die Veranstaltung geplant und versucht mit Hilfe eines vernünftigen und realistischen Konzeptes einen sicheren Wettkampf zu organisieren, der allen Mannschaften Spaß machen soll. Da die Durchführung der Regatta doch relativ kurzfristig erfolgte, waren wir dann sehr froh, dass 6 Mannschaften ihr Kommen zugesagt haben. Zu diesen sechs Mannschaften gehörten die „Hamster aus Bründel“, „Quietscheenten“, „Feser & Wittig“, „KIEZ-Piraten“, „Himmelfahrtsfreunde“ und die „Stadtdrachen“.

Gegenüber den mehr als zehn Mannschaften der letzten Jahre ist dies natürlich ein erheblicher Rückgang der Meldungen. Dennoch sahen wir als Organisatoren dies erstmal nicht ganz so kritisch, da wir nun erstmal prüfen mussten ob unserer Organisationstruktur noch so funktioniert wie vor der Pandemie. Und sie tat es. Mit einigen neuen Unterstützern und alten Hasen, haben wir mit einer hohen Motivation und viel Einsatz eine tolle Regatta auf die Beine gestellt und viele positive Rückmeldungen der Mannschaften erhalten.

Nachdem alle Teams die Teilnahmevoraussetzungen erfüllt haben, begann, laut dem Zeitplan, welcher von Jürgen Kairies erstellt wurde, jede Mannschaft mit einem individuellen Training um sich mit dem Boot und dem Steuermann vertraut zu machen und um neue Mannschaftsmitglieder an das Gefühl und die Bewegungsabläufe zu gewöhnen.

Um 13:45 begannen dann die Vorläufe der beiden 3er-Gruppen, welche sich im Losverfahren, jeder Mannschaftkapitän musste ein Los ziehen, zusammensetzten.

In der Gruppenphase fuhren die „Quietschenenten, „Stadtdrachen“ und „“Himmelfahrtsfreunde“ in der Gruppe B und „Feser & Wittig“, „Hamster aus Bründel“ und „KIEZ-Piraten“ in der Gruppe A gegeneinander.

Die Sieger der Vorläufe erhielten einen Punkt und nach insgesamt sechs Rennen standen die Halbfinal-Paarungen fest. Schon in den Vorläufen kristallisierten sich die starken Boote, welche zum Teil auch viel Erfahrung aus den letzten Jahren mitbrachten, heraus.

In den Halbfinalläufen fuhr dann der Gruppenerste aus Gruppe A gegen den Gruppenzweiten aus Gruppe B und umgekehrt.

Hier ergaben sich dann folgende Paarungen: Hamster aus Bründel gegen Himmelfahrtsfreunde und Quietscheenten gegen KIEZ-Piraten. Aus diesen beiden Paarungen gingen dann nach hartem Kampf die Hamster aus Bründel und die Quietscheenten als Sieger hervor. Diese beiden Boote waren auch schon in den Vorläufen nicht zu schlagen und untermauerten somit ihren Anspruch auf die Goldmedaille.

Nach den Halbfinalläufen und dem sich darauß ergebenen Rennen um Platz eins 1 wurden die Platzierungsläufe ausgefahren. Diese Läufe waren nicht weniger spannend und wurden von mitgereisten Fans und den Ersatzleuten lautstark unterstützt. Folgendes Ergebnis stand nach diesen Läufen fest:

6. Platz: Stadtdrachen & Friends
5. Platz: Team Feser & Wittig
4. Platz: Himmelfahrtsfreunde
3. Platz: KIEZ-Piraten

Gegen 17 Uhr wurde dann das mit Spannung erwartete Finale mit den Mannschaften der „Quietscheenten und den „Hamstern aus Bründel“ aufgerufen. Und dieses Finale hielt was sich nach den vorherigen Rennen andeutete. Es entwickelte sich vom Start weg ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen in welchem beide Mannschaften den Sieg wollten. Am Ende konnten sich die „Quietscheenten“ durchsetzen und gewannen diese Veranstaltung zum Ersten mal.

2. Platz: Hamster aus Bründel
1. Platz: Quietscheenten

Herzlichen Glückwunsch an den Sieger und alle weiteren Platzierten. Wir hoffen Ihr kommt im nächsten Jahr wieder.

Dank des genau ausgearbeiteten Zeitplans von unseren langjährigen Regattaleiter Jürgen Kairies, welcher hier gemeinsam mit Sarah Hantschel als Regattasprecher fungierte, wurde der straffe Zeitplan eingehalten. Dies kann aber auch nur dann funktionieren, wenn alle Mannschaften diszipliniert mitarbeiten. Hier gab es keine Probleme und alle Mannschaften, Zuschauer und Vereinsmitglieder konnten eine gut organisierte Sportveranstaltung erleben.

Wir heißen Euch schon jetzt im nächsten Jahr willkommen!!

Trainingswochenende des BRC-Nachwuchses gemeinsam mit Sportlern aus Bitterfeld, Tangermünde, Havelberg und Schönebeck

Ziel dieser zusätzlichen Trainingseinheiten am 03. Und 04.07. war die Vorbereitung auf die Landesmeisterschaften in Zschornewitz, welche am darauffolgenden Wochenende stattfinden werden.

Hier legten die Trainer besonderen Wert auf das Training in den Großbooten. Besonders in der AK 14 der Jungen und Mädchen wurde viel Arbeit investiert, da nur diese sich in diesem Jahr für den Bundeswettbewerb in Salzgitter qualifizieren können.

Dennoch haben sich alle Trainer und Übungsleiter auch den anderen Altersklassen gewidmet. Wichtig in den jüngeren Altersklassen ist hier nicht so sehr die körperliche Konstitution, sondern das Zusammenspiel im Zweier oder Vierer ist hier schon die halbe Miete für eine vordere Platzierung oder gar für den Sieg in einem Rennen.

Das Gegenteil ist im Juniorenbereich der Fall. Hier ist neben der Technik auch eine gewisse Grundlagenphysis von größerer Bedeutung. Die Defizite in Zusammenspiel der Riemen-Vierer oder im Achter konnten zwar an diesen beiden Tagen nicht ausgemerzt werden aber sie wurden zumindest minimiert. Somit konnten die Trainer guten Gewissens auch die Vierer und einen Achter zur Landesmeisterschaft melden.

Die Versorgung aller Teilnehmer wurde durch Katrin Struve, Maik Wartmann und Stefan Schumann organisiert. Als Koch des sehr leckeren Mittagessens in Form von Nudeln mit Tomatensauce und Nudeln mit Gehacktesstippe stellte Stefan Schumann sein Können unter Beweis.

Bei diesem kleinen Trainingslager konnte der Kenner schon relativ genau sehen wie unterschiedlich der eine oder andere Verein bzw. Sportler durch die Pandemie gekommen ist.

Hier und da haben sich gerade auch im Juniorenbereich körperliche Defizite herauskristallisiert. Dennoch haben alle Sportlerinnen und Sportler gut mitgezogen und einen positiven Eindruck hinterlassen.

Viel Erfolg für die kommenden Wettkämpfe.

Arbeitseinsatz und Sommerfest geben den Startschuß für das Erwachen des Vereinslebens

Die Monate Juni und Juli stehen in diesem Jahr für den Beginn unseres Vereinslebens, welches so langsam wieder aus dem Dornröschenschlaf erwacht. Unter Einhaltung aller vom Land Sachsen-Anhalt vorgegeben Verhaltensweisen, haben wir uns dazu entschlossen erst mit einem Arbeitseinsatz am letzten Juni-Wochenende und am darauffolgenden Wochenende mit einem kleinen Sommerfest die neu gewonnen Freiheiten zu genießen.

Zum Arbeitseinsatz am 25.06. sind dann auch über 30 Kinder und Erwachsene erschienen und haben sich als Ziel gesetzt das Bootshaus für die kommenden Veranstaltungen herauszuputzen. Die alten Hasen haben mit dem Setzen eines Zaunes um das neue Carport begonnen und konnten dies auch bis zum Ende abschließen. Weitere Aktionen waren das Reinigen der Fassade und aller Fenster im Erdgeschoss, das Reinigen des Ruderbeckens und aller Bootshallen, die Kontrolle aller Skulls auf eventuelle Schäden und vie