Sport- und Veranstaltungskalender 2019
Ausschreibung Drachenbootregatta 2019
Ausschreibung Ruderregatta 2019

Kontakt

Bernburger Ruderclub e.V.
An der Überfahrt 2b

06406 Bernburg (Saale)

Tel.: 03471/315081
Mail: mail@bernburger-ruderclub.de

6. Landesmeisterschaften im Ergometerrudern und Athletik-Wettkampf 2019

Wie jedes Jahr im Januar ging es auch dieses Jahr am Samstag, 19.Januar nach Magdeburg in die Landeshauptstadt, um dort die Landesmeister im Ergometerrudern, sowie die athletisch fittesten Jungruderer des Landesruderverbandes Sachsen-Anhalt zu bestimmen.

So ging es auch für den Rudernachwuchs von Trainer Maik Wartmann  nach Magdeburg. Mit Sportlern vom jungen Alter von 9 Jahren bis zu den Sportlern im Seniorenbereich konnten wir aus Bernburger Sicht auf ein breites Teilnehmerfeld blicken.

Für die Sportler im Alter von 9 bis 13 Jahren ging es nach der Ankunft in die Turnhalle der Sportsekundarschule Magdeburg, die auch dieses Jahr wieder als Ausrichtungsort des Athletikwettkampfes diente. Hier wurden Fähigkeiten wie Schnelligkeit, Agilität aber auch Kraft und Kondition von den Sportlern abverlangt. Für den Bernburger Ruderclub gingen 20 Jungen und Mädchen an den Start. Mit einem Gesamtsieg konnten sich hier Timo Schumann (AK 13) und Niklas Ludwig (AK12) belohnen, die ebenfalls den Gewandheitslauf in ihren Altersklassen für sich entscheiden konnten und sich damit für ihren Trainingsfleiß im Winter belohnen durften.

Zeitgleich ging es in der benachbarten Mehrzweckhalle der GETEC-Arena heiß her. Die Sportler ab 14 Jahren traten hier auf dem Ergometer gegeneinander an und kämpfen um die diesjährigen Landesmeistertitel. Hier gelang Zoe Altaner im Rennen der Altersklasse 14 bereits der erste Medaillenplatz. In einem ausgedünnten Platz belegte sie den 2.Platz und somit Silber.

Ein sehr starkes Rennen lieferte ebenfalls Cedric Struve bei den Junioren männlich der Altersklasse A ab. Auf der 2000 Meter langen Strecke hielt er wacker gegen die ein Jahr ältere Konkurrenz gegen. Doch leider gelang es ihm als einziger Nicht Sportschüler dieses Rennen nicht, sich gegen Junioren WM Gold- und Bronzemedaillengewinner durch zu setzen und konnte seine starken Zeiten aus dem Training nicht wiederholen.

Ebenfalls über die Distanz von 2000 Meter ging Benjamin Kuhnert bei den Senioren an den Start, leider jedoch als einziger Teilnehmer. Doch auch ohne Gegner lies er sich nicht von seinem Renn-Plan abbringen und beendete die Strecke in einer Zeit von 6:23 und einer Goldmedaille.

Deutlich spannender ging es in der Wettkampfklasse 2 der Senioren zu. Hier kam es zu einem Duell der Salzland Achter Besetzung in Form von Schlagmann Karl Zander und Neuzugang Lukas Nitzsche. Mit gerade einmal 0,4 Sekunden Vorsprung konnte Lukas das Rennen für sich entscheiden.

Ein weiterer Sieg für das Team Salzland Achter konnte Oliver Ernst erzielen, der das Rennen der Wettkampfklasse 2 der A Junioren mit bequemen acht Sekunden Vorsprung gewinnen konnte.

Maik Wartmann

Abrudern 2018

Empfang für Weltmeister Maximilian Planer beim traditionellen Abrudern

Am Samstag, dem 03.11.2018 führt der Bernburger Ruderclub e.V. sein traditionelles Abrudern durch. „Ich freue mich sehr, dass es unser Doppel-Weltmeister Maximilian Planer einrichten und an der Veranstaltung teilnehmen kann, obwohl sein Training und damit die Saisonvorbereitung auf 2019 schon wieder begonnen hat“, so Gerhard Hartkopf der Vorsitzendes des Bernburger RC.

Der Mannschaft mit dem  Modell-Athleten Maximilian Planer im Mittelschiff, dessen Laufbahn im Bernburger Bootshaus begann, war 2018 etwas Besonderes gelungen. Erstmals gelang es einer Achtercrew den Titel zu verteidigen, ohne dass es im Vergleich zum Vorjahr eine Umbesetzung gab. Der Vorsprung vor der Konkurrenz war in diesem Jahr im bulgarischen Plovdiv sogar noch größer als vor Jahresfrist in Sarasota.

Neben Vertretern aus Politik und Wirtschaft wollen insbesondere die Vereinsmitglieder „ihrem Maximilian“ einen würdigen Empfang bereiten, auch alle interessierten Bernburger und Ruderfreunde sind natürlich zu dem Empfang eingeladen.

„2018 waren sogar Freunde und Bekannte aus Weißenfels, Halle und Magdeburg dabei, ich freue mich schon auf den Nachmittag im Verein“, so Maximilian.

Der Empfang ist eingebettet in das Programm, welches 14 Uhr mit der Begrüßung und Eröffnung beginnt. Danach werden die Vereinsmeister im Einer ermittelt, bevor einige Mannschaften im Achter auf`s Wasser gehen. Ab 16 Uhr steht Maximilian dann allen Autogrammjägern zur Verfügung und auch das WM-Rennen wird noch einmal per Video zu sehen sein.

Simon Hamann

Trainingslager Prieros Herbst 2018

Am 29. September war es wieder mal Zeit für die Trainingsgruppe von Maik Wartmann die Boote abzubauen und für das Trainingslager in Prieros zu verladen. Wie es mittlerweile schon Tradition geworden ist, geht es jedes Frühjahr und Herbst an die Seenplatte zum Hölzernen See. Als wichtigster Inhalt stehen hier zum einen das Erlernen der Rudertechnik und die damit verbundene Technikstufenprüfung für die Anfänger auf dem Plan. In diesem Jahr konnten drei junge Sportler die Technikstufen I und II erhalten und dürfen somit ab sofort an Regatten teilnehmen.

Für die schon fortgeschrittenen Sportler stand zum Ende der Saison noch einmal das Sammeln von Trainingskilometern auf dem Plan. Nach der am 30. September statt gefundenen Landeskaderüberprüfung wurden bereits erste mögliche Mannschaftskombinationen für die kommende Saison getestet. Aber auch an Land beim Lauftraining oder in der Halle wurde fleißig trainiert. Natürlich stehen noch keine endgültigen Besatzungen fest, denn über den Winter ist noch für einige Sportler sehr viel Entwicklungspotential gegeben, so ist sich Maik Wartmann sicher. In schweißtreibenden Stunden im Kraftraum, auf dem Ruderergometer oder auch im Ruderbecken wird nun die Vorbereitung für die kommende Saison aufgenommen, so dass der Bernburger Ruderclub auch im Jahr 2019 wieder zahlreiche Erfolge feiern kann.

Tobias Strätz

Deutschlandachter verteidigt eindrucksvoll seinen WM-Titel

Plovdiv, die älteste dauerhaft bewohnte Stadt Europas, mitten in Bulgarien gelegen, war in diesem Jahr Gastgeber der Ruder-Weltmeisterschaften. Auf der künstlich und mitten im Ort angelegten Regattabahn, welche an die Rennstrecke in München-Oberschleißheim erinnert, begann die Weltmeisterschaft am 09.09.2018. Der Deutschlandachter, mit unserem Maximilian Planer auf Platz 3 an Bord, griff am 12.09. erstmals in’s Geschehen ein. Im Vorlauf trafen die vier erstplatzierten Boote der diesjährigen Europameisterschaft, neben den Deutschen waren dies die Holländer, Rumänen und Italiener aufeinander. Der Deutschlandachter drückte von Beginn an dem Rennen seinen Stempel auf und zog mit einem deutlichen Vorlaufsieg vor den Italienern direkt ins Finale ein.

Den zweiten Vorlauf gewannen die US-Amerikaner, knapp gefolgt von Australien. Beide Boote schenkten sich bis zur Ziellinie nichts und ruderten ganz knapp an der derzeitigen Weltbestzeit, gehalten vom Deutschlandachter, vorbei.

Den Hoffnungslauf gewannen die Briten vor den Rumänen, damit war das Finale komplett.

Am 16.09.war es dann endlich soweit – das Finale konnte beginnen. Auf Grund des böig in die Regattastrecke einfallenden Windes hatte die FISA-Fairness-Kommission entschieden, die Bahnen neu zu vergeben, so dass die Vorlaufsieger nebeneinander auf Bahn 5 (Deutschland) und Bahn 6 (USA) an den Start gingen. Auf Bahn 4 ruderten die Australier, „besser hätte es eigentlich nicht kommen können, wir hatten die vermeintlich stärksten Gegner direkt neben uns“, berichtete Maximilian nach dem Rennen.

Schon an der 250 m-Marke hatte das deutsche Boot die Bugspitze vorn, knapp gefolgt von den Briten, den USA und Australien. In beeindruckender Manier wurde dieser Vorsprung bis zur Streckenhälfte bei  1000 m auf eine Länge ausgebaut. „Jetzt entscheidet sich das Rennen, die dritten 500 m sind heute das wichtigste Teilstück“,  motivierte Steuermann Martin Sauer seine Mannschaft, welche, inspiriert durch seine Worte und den bereits komfortablen Vorsprung ihre ganze technische Extra-Klasse demonstrieren konnte. „Nach 1500 m haben alle Muskeln total gebrannt, da waren wir schon ganz schön am Limit. Ich hatte das Gefühl, nur noch mit halber Rollbahn dem Schlag folgen zu können“, so Maximilian weiter. Mit fast zwei Sekunden Vorsprung überquerte der Deutschlandachter vor den Australiern und den Briten die Ziellinie – und nach der ersten Erholung gingen die Arme der Crew in bekannter Manier in die Luft. Die Serie der ungeschlagenen Finalrennen in den Jahren 2017 und 2018 riss auch diesmal nicht!

Gefragt nach seinen Eindrücken zum Wettkampf antwortete unser nunmehr zweifacher Weltmeister:

  • „Die Anspannung vor dem Finallauf war schon extrem, jeder verarbeitet diese ja auch anders. Auch das lange Warten bis zum Vorlauf und dann bis zum Finale kann schon belastend sein, da muss man sich gut ablenken. Das ist uns ganz gut gelungen.“
  • „Im Finale waren wir dann schon überrascht, wie gut und schnell wir uns vom Feld absetzen konnten. Wenn man die Gegner aus dem Augenwinkel sieht, rudert es sich natürlich leichter – raus gucken ist verboten, wie früher in der Jugend…“
  • „Ich bin unendlich stolz auf unsere Mannschaft, die Titelverteidigung ist emotionaler als der erste Titelgewinn im Vorjahr, zumal es erstmals einer deutschen Mannschaft gelungen ist, einen WM-Titel im Achter in gleicher Besetzung zu verteidigen.“

Wir gratulieren Maximilian und seiner Mannschaft und wünschen allen einen schönen Urlaub !!!

Simon Hamann

Quelle der Fotos: www.meinruderbild.de

Besuch aus Passau

Der Passauer Ruderverein von 1874 e.V., den Kennern des Bernburger Rudersportes durchaus bekannt durch Felix Wimberger, dem langjährigen Partner unseres Doppel-Weltmeisters Maximilian Planer, besuchte mit seiner Männer-Wanderrudergruppe „Die Krawotten“ den Bernburger Ruderclub vom 21.-23.09.2018. Neben einem umfangreichen Kulturprogramm war der Höhepunkt des Ausfluges eine Tagesfahrt nach Barby. Anbei einige Bilder, ein ausführlicher Bericht aus Sicht der Passauer Teilnehmer erscheint  in der dritten Ausgabe unserer Vereinszeitung „Der Ruderbo(o)te:“

Steffen Planer

Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ in Magdeburg

Zum zweiten Mal fand in diesem Jahr die Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ in Magdeburg statt. Insgesamt nahmen 85 Boote an der Regatta teil, gerudert wird ausschließlich in Gig-Doppelvierenr und die Steuerleute werden vom Veranstalter gestellt. Die Teilnehmer der Regatta – vor allem Ärzte, Pfleger/innen und Firmen mit ihren Mitarbeitern rudern aktiv zur Unterstützung eines guten Zwecks: Mit den Erlösen der Aktion werden u.a. Sporttherapeuten finanziert, die gezielt Sportprogramme für Krebspatienten anbieten und Kurse durchführen.

In der „Meisterklasse“, hier rudern Teilnehmer, welche bereits über Regattaerfahrung verfügen, waren auch drei Teilnehmer unseres Ruderclubs vertreten. „Eigentlich wollten wir hier in einem 68er-Vierer an den Start gehen, mit Ruderern, die alle 1968 geboren wurden“, so Frank Ebruy vom Meißner RC Neptun, der gemeinsam mit Sören Exnowitz (USC Magdeburg) und Steffen Planer im Frühjahr die Idee hatte.  Exnowitz ergänzte: „Leider mussten dann zwei Kameraden kurzfristig absagen, und so waren wir froh, dass Susanne Planer und Günter Rudolf einsprangen. Es hat auf alle Fälle Spaß gemacht. 2020 sind wir wieder dabei!“

Nach Platz 3 im Vorlauf und einem Sieg im Hoffnungslauf gelang der Einzug ins A-Finale, wo die Crew am Ende den 4.Platz belegte und damit durchaus zufrieden war. Die Platzierung spielt bei dieser Regatta jedoch  für alle Mannschaften eher eine untergeordnete Rolle. Wichtiger ist, die Stiftung mit unserer schönen Sportart zu unterstützen. Dies ist den Veranstaltern in Magdeburg sehr gut gelungen.

Steffen Planer

Bernburger Ruderer am Tough Mudder

Am 02.09.2018 machten sich sechs Ruderkammeraden auf den Weg zum Lausitzring, zu einer etwas anderen Sportveranstaltung:
Sarah Hantschel, Daniela Mohs, Celina Stötzer, und Ulrike Michelbrink suchten nach dem Ausstieg aus der Ruder-Bundesliga mit dem Salzkristall-Achter, eine neue sportliche Herausforderung. Und da war sie – TOUGH MUDDER!
Gemeinsam mit unseren Sportsfreunden Laura Schramm und Uwe-Veit Sanow begannen die Vorbereitungen des Teams „Stiftung Wadentest“. Auf dem Trainingsplan standen neben dem gemeinsamen Laufen, auch Ausdauer, Krafttraining und Kiputh.
Kaum angekommen ging es auch schon durch den Check- In und ab auf das Veranstaltungsgelände, wo wir auf den ersten Blick schon erahnen konnten, was uns erwartet- viel Schlamm, Dreck und Schweiß! Kurze Zeit später standen wir mit unseren noch zart rosa Trikots auch schon in der Warm-up- Zone mit unzähligen Mitstreitern. Dann ertönte der Startschuss und die Massen wurden in die Spur geschickt. Auf einer Strecke über 9km mussten wir neben dem „Blockness“, dem „Kiss of Mud“ und dem „Hangover“, insgesamt 13 Hindernisse als Team bewältigen. Dabei ging es durch Schlamm, Wasser, unter Stacheldraht hindurch, über Huckepack tragen, bis hin zu drei Meter hohen Holzwänden, die überwunden werden mussten. Da blieb natürlich auch der ein oder andere Ausrutscher in den Matsch, mit dem Gesicht voran, nicht aus. Die Lacher waren also vorprogrammiert. Das Miteinander aller Teams an den verschiedenen Stationen war überwältigend und machte diese Veranstaltung unter anderem aus. Die Vorbereitungen haben sich gelohnt und als das Ziel in greifbare Nähe rückte, waren alle blauen Flecken und Blessuren so gut wie vergessen. Ich würde sagen: Stiftung Wadentest – bestanden! Wir haben Blut geleckt und werden auch im nächsten Jahr wieder antreten.

Ulrike Michelbrink

Wanderrudertreffen in Havelberg

Im  Terminkalender der Freizeitruderer stand in der Zeit vom 15.06. bis 17.06. das 6. Wanderrudertreffen von Sachsen-Anhalt in Havelberg an, welches alle 2 Jahre von einem anderen Ruderclub ausgerichtet wird. 80 Ruderer aus Sachsen-Anhalt und angrenzenden Bundesländern waren angereist. Auch wir Bernburger Ruderer nahmen mit 3 Ruderkameradinnen sowie 5 Ruderkameraden teil.

Am Sonnabend klingelte der Wecker zeitig und nach einem kräftigenden Frühstück ging es für  Steffen, Daniel und Peter mit den mitgebrachten Fahrrädern von Havelberg nach Arneburg. Der Rest fuhr mit dem Bus zum Startpunkt nach Tangermünde zum dortigen Ruderclub. Als alle Boote zu Wasser waren und im Hafenbecken warteten, gab die Havelberger Wanderruderwartin Beate Gädecke die Wanderfahrt frei. So nahmen u.a. wir, Christine, Jana, Lutz und Günter im Vierer mit einem Ruderkameraden aus Verden, die 38 Kilometer von Tangermünde nach Havelberg, in Angriff. Bei  herrlichem Ruderwetter ging es unterhalb der Burg aus dem Hafen von Tangermünde raus auf die Elbe.

Die  Mittagspause war in Arneburg angesagt. Dort trafen die Ruderer mit den Fahrradfahrern zum „Nudeln mit roter Soße“-Essen zusammen. Die  Mittagspause konnte dann auch genutzt werden, um auf die Aussichtsplattform von Arneburg zu steigen, welche einen weiten Ausblick auf die Elbauen freigab. Wir Ruderer nahmen nach der Mittagspause die letzten 20 Kilometer in Angriff, wobei hier noch zwei Fähren und eine Schleuse auf uns warteten. Da wir diese jeweils zusammen passieren sollten, waren alle Boote nicht weit auseinander und es ergab sich beim Sammeln der Boote das eine oder andere Gespräch mit dem Nachbarn.

Am Steg der Ruderriege Havelberg wurden dann alle Bootsbesatzungen namentlich von Schulle  begrüßt und an Land erwarteten uns ein reichliches Kuchenbüffet und natürlich ein kaltes Bier. Der Abend klang sehr gemütlich bei Musik, sommerlichen Temperaturen und angeregten Gesprächen aus.

Es war wiedermal ein schönes Wochenende im Kreise der Wanderruderer und dafür der Ruderriege Havelberg einen herzlichen Dank  für die tolle Organisation.

G. Fritsche

14. Bernburger Drachenbootregatta am 18.08.2018

„Bernburger Raddampfer“ gewinnt erneut den Wanderpokal – Anspruchsvolles Wettkampfprogramm für 14 Teams.

Nun schon zum 14.Mal veranstaltete der Bernburger Ruderclub diese Regatta – und sie machte allen Beteiligten in diesem Format noch großen Spaß! So das Fazit.

Gut vorbereitet ging das Org.-team in den Regattatag. Dennoch war eine gewisse Aufregung zu spüren, weil man manchmal nicht alles selbst in der Hand  hat und nach den eigenen Wünschen umsetzen kann. Dieses Mal war die Unbekannte der neue Drachenbootanbieter aus Riesa. Es gab einen Wechsel, weil der Schweriner Drachenbootverein nach 13 Jahren sein Engagement in Bernburg beendete. An dieser Stelle sei nochmal ein dickes Dankeschön für die gute Zusammenarbeit nach Schwerin fällig!

Nun stellte sich die „ Eventagentur Blue Water Riesa“ in unseren Dienst, d. h. wir mieten die Drachenboote inclusive der Steuerleute. Auf letztere kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, denn ihre Fähigkeiten sind mit entscheidend für faire Wettkämpfe. Nach wenigen Rennen wurde sichtbar, dass die Jungs ihr Handwerk verstehen und die anfängliche Skepsis unbegründet war. Das Team unter der Leitung von Peter Philipp gab einen guten Einstand.

Nun zum sportlichen Teil. 16 Teams hatten zunächst zur Regatta gemeldet, davon sagten zwei kurzfristig wieder ab. Unter den nun 14 Teilnehmern stürzten sich zwei Neulinge in das Abenteuer einer Drachenbootregatta. Es waren die „Stichlinge“ (12.Platz) und die „Hamster aus Bründel“ (6.Platz). Beide Teams stiegen unbeeindruckt in das Wettkampfkarussell  ein und mischten ordentlich mit.

Anspruchsvoll war diese Regatta in sportlicher Hinsicht für alle auf jeden Fall. Vier bzw. fünf Mal innerhalb von 6,5 Stunden am Start zu liegen, erfordert Kampfgeist, Mut und Disziplin. Über diese Tugenden verfügten alle Teams – Hut ab und Gratulation.

Es gab wie immer eine große Anzahl spannender Rennen und hauchdünne Entscheidungen auf der ca. 260 Meter langen Distanz. So auch im großen Finale. Man kann schon sagen, es war ein „Wimpernschlag-Finale“, in dem sich der „Bernburger Raddampfer“ ganz knapp vor den „Quietscheenten“ und wiederum hauchdünn dahinter die „SASPaddler“ durchsetzen konnte.

Nach den Erfolgen von 2016, 2017 und nun auch 2018 verbleibt der Wanderpokal verdientermaßen endgültig im Besitz des „Bernburger Raddampfer“.

Der Vorstand des BRC e.V. bedankt sich ganz herzlich bei allen Teilnehmern, vor allem bei seinen fleißigen Vereinsmitgliedern, bei Blue Water Riesa, bei der Wasserwacht unter der Leitung von Ullrich Jahn, bei der Ortsgruppe des THW unter der Leitung von Jörg Däumichen und beim Autohaus Kaiser sowie bei allen Saale-Anliegern.

Vielen Dank!

Jürgen Kairies

Regatta-Endergebnis:

  1. „Bernburger Raddampfer“
  2. „Quietscheenten“
  3. „SASPaddler“
  4. „Kiezpiraten“
  5. „Wikinger“
  6. „Hamster aus Bründel“
  7. „Ruderpiraten“
  8. „Stadtdrachen & Friends“
  9. „Skrupellosen“
  10. „Himmelsfahrtfreunde“
  11. „Regenbogenschule“
  12. „Stichlinge“
  13. „Lindentrolle“
  14. „Rotkreuz-Saaleraketen“

Euro Masters Regatta 2018 in München mit erfolgreichen Bernburger Ruderern

Vom 26. bis 29.07.2018 fand in München die Euro Masters Regatta statt. Unter den Teilnehmern mischte sich auch eine kleine Zahl Bernburger Aktive – von „alten“ Hasen bis Neulingen. Die kleine Truppe bestehend aus Gerhard Hartkopf, Günter Rudolf, Benjamin Kuhnert und Daniela Mohs waren recht erfolgreich.

Gerhard Hartkopf konnte sowohl sein Rennen im Einer als auch den Doppelzweier mit seinen Ruderkameraden aus Halle – jeweils in der Altersklasse F (60 Jahre) – gewinnen. Mit Sportfreunden aus Halle, Magdeburg und Fürstenwalde belegte er im Doppelvierer der Altersklasse F den 3. Platz.

Günter Rudolf erkämpfte sich mit seinem Sportfreund aus Berlin-Grünau im Doppelzweier der Altersklasse C (43 Jahre) den 1. Platz und in der Altersklasse D (50 Jahre) mit seinem Spannemann aus Pirna den 3. Platz. Im Einer der Altersklasse C und D belegte Günter den 2. bzw. 4. Platz.

Im Doppelvierer der Altersklasse A (27 Jahre) konnte Benjamin Kuhnert in einer Renngemeinschaft aus Schönebeck, Berlin und Werder einen 3. Platz erkämpfen und in der Altersklasse B (36 Jahre) belegte die Renngemeinschaft Bernburg, Schönebeck, Berlin und Wien einen 4. Platz.

Erstmals bei den Euro Masters nahm Daniela Mohs teil und belegte mit ihrer Sportfreundin aus Berlin-Schmöckwitz im Doppelzweier der Altersklasse C (43 Jahre) den 2. Platz und in der Altersklasse D (50 Jahre) den 3. Platz. Einen weiteren 3. Platz erkämpfte sie sich im Vierer ohne Steuermann in einer Renngemeinschaft aus Potsdam und Lübeck in der Altersklasse F (60 Jahre).

Die EMR in München bot über die gesamten Tage eine einmalige Kulisse mit begeisterten Fans/Zuschauern und sehr guten Bedingungen. Vom Ablauf, Siegerehrung und Rahmenprogramm war diese Veranstaltung bestens organisiert.

Daniela Mohs

Erfolgreicher Start bei den 1. Deutschen Masters-Meisterschaften in Brandenburg!

Nach dem Gewinn des Masters – Championat im Doppelvierer der Altersklasse F (60 Jahre) war dieser Vierer, bei widrigen Windverhältnissen, auch bei den Deutschen Meisterschaften nicht zu schlagen. Mit einem Start -Ziel -Sieg gewann Gerhard Hartkopf mit seinen Sportfreunden aus Magdeburg und Halle die Goldmedaille. Eine Bronzemedaille erkämpfte sich Benjamin Kuhnert, ebenfalls im Doppelvierer der AK B (36 Jahre), in einer Renngemeinschaft aus Brandenburg, Berlin und Neuruppin.

Das gute Ergebnis wurde noch durch einen 4. Platz im F-Einer von Gerhard Hartkopf und dem 5. Platz von Günter Rudolf im Einer der AK D (50 Jahre) abgerundet.

Insgesamt kann eingeschätzt werden, das es eine meisterliche Veranstaltung des DRV war. Von der würdigen Siegerehrung bis zum technischen Ablauf der Rennen war diese Regatta bestens organisiert.

Gerhard Hartkopf

Erfolgreiches Wochenende für Bernburgs Vorzeige-Athleten

Am vergangenen Sonntag (24.06.2018) gab es gleich zwei Medaillen für den Bernburger RC. Gemeinsam mit seinen Ruderkameraden aus Halle und Magdeburg belegte Cedric Struve im Vierer mit Steuermann der AK 15/16 bei den nationalen Titelkämpfen den dritten Platz. „Ich freue mich sehr für die junge Crew, welche mit diesem Ergebnis den Saisonverlauf bestätigt hat. Auch von zwischenzeitlichen Rückschlägen haben sie sich nicht beeinflussen lassen und sind ihren Weg gegangen,“ so Landestrainer Paul Zander, der sich mit Bootstrainerin Gabriela Wölfer sichtlich freute.

Auch Bernburgs sportlicher Leiter Maik Wartmann und seine Lebensgefährtin Katrin Struve verfolgten gebannt das Rennen ihres Filius. „Cedric ist ein Musterbeispiel an Fleiß, er zieht Tag für Tag sein Training knallhart durch und wird auch im nächsten Jahr wieder angreifen,“ war auch unser Sportchef voll des Lobes.

Auf dem internationalen Parkett wusste einmal mehr der Deutschlandachter zu überzeugen. Bei der Generalprobe für die WM im nächsten Jahr, konnte die Mannschaft mit Maximilian Planer im Mittelschiff das Finalrennen sicher gestalten und gewann mit 1,3 sec Vorsprung vor dem Dauerrivalen aus Großbritannien und dem holländischen Nationalteam.

„Die Situation mit den Time-Trials war schon ungewohnt, auch dass wir dadurch in den Hoffnungslauf mussten,“ so der Bernburger. Im Hoffnungslauf wurde dann bewusst auf den Endspurt verzichtet, um die Kräfte für das Final zu sparen. „Danach gab es natürlich zahlreiche Diskussionen, ob der Nimbus der Unbesiegbarkeit jetzt gebrochen ist. Im entscheidenden Moment haben wir dann am Sonntag darauf die richtige Antwort gegeben,“ freute sich Maximilian im Ziel.

Steffen Planer

Pressebericht zur Landesmeisterschaft vom 09./10.06.2018

Zschornewitz ist eine Goldgrube

RUDERN Zehn Titel für den BRC bei der Landesmeisterschaft.

VON CARSTEN ROLOFF

ZSCHORNEWITZ/MZ – Auf der „Langen Gurke“ in Zschornewitz werden schon seit einigen Jahren die Ruder-Landesmeisterschaften von Sachsen-Anhalt ausgetragen. Lange Gesichter mussten die Starter des Bernburger Ruderclubs nicht ziehen, obwohl nicht jedes Ass im Titelkampf gestochen hatte. Immerhin konnten die BRC-Recken beim Nachwuchs und bei den Senioren insgesamt zehnmal am Siegersteg anlegen. In der Vereinswertung bedeutete dies in der Endabrechnung hinter Halle, Magdeburg, den Gastgebern und Weißenfels den fünften Platz.

„Wir hatten den dritten Rang ins Auge gefasst, diese Zielstellung aber leider ganz knapp verfehlt. Allerdings war die Konkurrenz mit mehr als 600 Startern nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ auf sehr hohem Niveau“, lautete das Fazit von Trainer Martin Wartmann, der am 30. Juni/1. Juli mit acht Nachwuchssportlern zum bundesoffenen Wettbewerb nach München reisen darf.

Die Tickets für den Trip in die bayrische Landeshauptstadt haben der dreifache Landesmeister Timo Schumann (AK 12), Niklas Ludwig (schnellster Einerfahrer in der AK 11), Fabienne Struve, Jannick Zscheyge (Gold im Mixed-Vierer/AK 14) und Vincent Böttcher (AK 13), der den Titel mit dem Havelberger Erik Leue im Doppelzweier eroberte, gebucht. Das Aufgebot des BRC in München komplettieren Julian Sobolewski (Silber mit Vincent Böttcher im Doppelvierer), Tabea Beck (Vierte im Einer) und Zoe Altana (Silber im Doppelzweier und Bronze im Einer bei den Leichtgewichten).

„Mit acht Startern beim Treff der deutschen Nachwuchshoffnungen liegen wir im Soll“, meinte Maik Wartmann, der besonders von den Vorstellung von Timo Schumann angetan war. „Ich habe dem Jungen schon im Vorfeld dieser Titelkämpfe eine Menge zugetraut. Mit drei Goldmedaillen hat der Junge die in ihn gesetzten Erwartungen jedoch mehr als erfüllt.“

Auch die „älteren Bernburger Herren“ boten bei den Landesmeisterschaften eine überzeugende Vorstellung, allen voran der mehrfache Weltmeister bei den Masters, Günter Rudolph. Der Gerbstedter siegte im Einer, im Vierer mit Steuermann und im Achter, in dem auch der Präsident des Bernburger Ruderclubs, Gerhard Hartkopf, saß. Der Chef des BRC schnappte sich außerdem mit dem Doppelvierer die goldene Plakette.

Mit ein wenig mehr Glück hätten die Bernburger auch in der Vereinswertung auf dem Treppchen stehen können. Anna Nitze blieb jedoch bei diesem Championat unter ihren Möglichkeiten, erreichte nur mit dem Vierer das Finale und holte Bronze. Cedric Struve wurde dreimal knapp geschlagen Zweiter. Die Vierer-Crew, die mit dem Bernburger bei der Internationalen Regatta in Ratzeburg vor zehn Tagen einen sensationellen zweiten Platz belegte, wurde mangels Konkurrenz bei der Landesmeisterschaft getrennt. Bei den internen Rennen gegen einen Teil seiner Teamkollegen, reichte es für Cedric Struve nicht ganz zum erhofften Titelgewinn.

Pressebericht zur 122. Bernburger Ruderregatta

Auf Anhieb erfolgreich

RUDERN Im von Landrat Markus Bauer getauften Einer fährt BRC-Talent Niklas Ludwig bei der Heimregatta die ersten Siege ein. Generalprobe des Salzlandachters misslingt.

VON CARSTEN ROLOFF

BERNBURG/MZ – Der Rahmen war mehr als würdig. 607 Boote von 28 Vereinen aus Mitteldeutschland, Berlin und Niedersachsen lieferten sich bei der 122. Auflage der Bernburger Ruderregatta in spannenden 189 Rennen heiße Duelle um den Sieg und die Ehrenplätze. Auch Landrat Markus Bauer mischte sich am Samstag unter das Publikum. Aus einem guten Grund. Der Bernburger RC darf sich über einen funkelnagelneuen Einer freuen. „Ich freue mich sehr, dass wir anlässlich unserer Regatta dieses neue Boot präsentieren können. Unser Landrat hat das Projekt maßgeblich unterstützt, damit wir in Zukunft den Kinder- und Jugendsport in unserem Verein noch besser gestalten können“, erklärte BRC-Vereinspräsident Gerhard Hartkopf in seiner kurzen Ansprache.

Markus Bauer taufte den Einer auf „Bruce“ und wünschte dem Boot allzeit gute Fahrt. Den Namen hatten sich die Kinder des Bernburger Ruderclubs ausgedacht. Bruce ist ein Hai aus dem im Jahr 2003 in den USA produzierten Animationsfilm „Findet Nemo“. Die Kosten für den Kauf des neuen Bootes belaufen sich insgesamt auf 2500 Euro, die aus dem Spendenfond der Salzlandsparkasse stammen.

„Diese Anschaffung unterstützt das Training der Talente. Am Beispiel von Maximilian Planer sieht man am besten, dass es sich lohnt, in den Nachwuchs zu investieren. Der Ruder-Weltmeister ist das sportliche Aushängeschild im Salzlandkreis und damit auch ein Botschafter für unsere Region. Vielleicht kann in naher Zukunft das eine oder andere Talent aus Bernburg auch den Sprung in die Weltspitze schaffen“, so der Landrat.

Zumindest haben einige Schützlinge von Trainer Maik Wartmann auf ihrer Trainingsstrecke nachgewiesen, dass sie in ihrer Altersklasse in der Lage sind, zumindest das Niveau auf Landesebene mit zu bestimmen. Leonie Grube und Karolina Ullrich (AK W11) feierten Abteilungssiege im Einer und gemeinsam im Doppelzweier. Das gleiche Kunststück gelang auch Julian Sobolewski und Vinzent Böttcher (M13).

Mit Niklas Ludwig (M11) könnte der Bernburger RC einen neuen kleinen Rohdiamanten haben. Der Saalestädter beherrschte nicht nur die Konkurrenz in seiner Altersklasse, sondern gewann im Einer auch das Rennen gegen die ein Jahr ältere Konkurrenz souverän und glänzte dabei mit einer sauberen Rudertechnik, sehr zur Freude seines Trainers Maik Wartmann und des Präsidenten des Ruderverbandes Sachsen-Anhalt, Steffen Planer, der die Rennen moderierte. Niklas Landgraf saß bei seinen Erfolgen auf seiner Trainingsstrecke übrigens im neuen Einer „Bruce“.

Während der Nachwuchs und die Senioren mit dem BRC-Präsidenten Gerhard Hartkopf und Klaus Kliebisch insgesamt 28 Mal am Siegersteg anlegen konnten, lief es für den Salzlandachter bei der Generalprobe für die erste Runde in der Bundesliga am 12. Mai in Frankfurt am Main noch gar nicht rund. Sowohl über 1000 Meter am Samstag als auch über die beiden Rennen über die Sprintdistanz von 350 Metern am Sonntag landete die Crew jeweils auf den vierten Platz. Die künftigen Bundesliga-Konkurrenten aus Wurzen, Dresden und Pirna waren auf einem weitaus höheren Niveau unterwegs. So betrug der Abstand des Salzlandachters im ersten Sprintrennen am Sonntag auf den Sieger Wurzen etwa drei Längen – Welten im Rudersport.

Die 300 Euro Siegprämie im Vierer mit Steuermann ging in einem engen Rennen an die Wurzener, die sich knapp vor der BRC-Crew behaupteten. Der Vereinscup eroberte zum dritten Mal in Folge Planeta Radebeul, die sich vor Pirna und den Gastgebern durchsetzten. Die Sachsen, die auf der Elbe trainieren, konnten den Wanderpokal nun endgültig in ihren Besitz nehmen.

Bernburger Rudernachwuchs glänzt mit 7 Siegen an der Berliner Frühjahrsregatta

Bei strahlendem Sonnenschein und wenig Wind zeigte sich die Traditions-Regattastrecke in Berlin- Grünau am Wochenende von ihrer besten Seite.  Dies wusste unser Nachwuchs gut zu nutzen, 7 Siege standen am Ende des Samstages im Notizbuch von Cheftrainer Maik Wartmann.

Im Mixed-Zweier der AK 12 gewannen Priscilla Herbst und Timo Schumann und auch in ihren weiteren Rennen, im Einer, überquerten die beiden Talente als Erste die Ziellinie.

Auch Leonie Grube und Karolina Ulrich konnten sich über Doppelsiege freuen.  Nachdem beide im Doppelzweier der AK 10/11 erfolgreich waren, wurde gemeinsam mit Niklas Ludwig, Louis Baum und Steuerfrau Helena Baumbach auch der Mixed- Doppelvierer der AK 10/11 gewonnen.

Die weiteren Erfolge erzielten die Geschwister Fabienne und Cedric Struve. Fabienne gewann ihre Konkurrenz im Einer mit deutlichem Vorsprung, den Bruder Cedric jedoch noch toppen konnte. Im Vierer mit Steuermann der Junioren B, einem Landesauswahl-Team, für welchen sich der junge Mann qualifiziert hat, gelang ein Start-Ziel-Sieg. Sage und schreibe 22 Sekunden trennten hier Platz 1 und Platz 2.

Im Vorfeld der Regatta hatte sich Cedric auch dem Junioren B-Test des DRV im Einer gestellt. Nach Vorlauf und Zwischenlauf konnte er sich für das kleine Finale qualifizieren, in welchem er dann den 4.Platz erruderte.

„Insgesamt können wir sehr zufrieden sein mit dem ersten Auftritt auf der Normalstrecke, jetzt gilt es, diese Leistungen in Zschornewitz und dann in Bernburg erneut abzurufen“, so Maik Wartmann.

Steffen Planer

Bernburger starten mit guten bis sehr guten Leistungen in die neue Saison

Die ersten Wettkämpfe auf dem Wasser liegen hinter unseren Aktiven, traditionell begann die Saison mit den Leipziger Langstrecken am Wochenende 07./08. April.

Schon einen Tag vorher, galt es für unseren B-Junior Cedric Struve, Farbe zu bekennen und zu zeigen, dass sich sein fleißiges Training im Winter gelohnt hat. Auf dem Hallenser Kanal führten die Landesleistungszentren Halle und Magdeburg ihre Junioren-Überprüfung durch, welcher sich auch Cedric stellte. Mit dem Sieg im kleinen Finale und dem insgesamt fünften Platz ist Cedric seinem großen Saisonziel, der Teilnahme an den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Köln, ein ganzes Stück näher gekommen. „Zur Berliner Regatta gehe ich nochmals im Einer an den Start, danach soll ein Vierer mit geformt werden, in welchem ich die Chance habe“, so unser Junior B.

Platz 4 stand am Ende der Kader-Langstrecke des DRV in Leipzig in der Ergebnisliste für Maximilian Planer. Gemeinsam mit seinem langjährigen Partner gelang ihm damit ein guter Saisoneinstand, den es in Kürze bei den Kleinboot-Meisterschaften mindestens zu bestätigen gilt, um wieder einen Platz in der Nationalmannschaft zu bekommen. „Momentan rudern fast 12 Zweier auf einem ähnlichen Niveau, es gibt aber nur 14 Plätze im National-Team. Der Kampf um die begehrten Rollsitze ist eröffnet“, blickt Maximilian verhalten optimistisch in die nächsten Wochen.

Bei der Triton-Langstrecke glänzte unser Nachwuchs mit 3 Siegen und zahlreichen guten Platzierungen. Timo Schumann gewann die Einer-Konkurrenz der AK 12 ebenso souverän wie sein Vereinskamerad Vincent Böttcher in der AK 13. Beide hatten mehr als 20 Sekunden Vorsprung auf die Zweitplatzierten. In der Ak 13 belegte Elias Leue den zweiten Platz und auch Platz 6 von Julian Sobolewski lässt auf einen starken Vierer für die Saison hoffen.

Sieg Nummer drei geht auf das Konto von Tobias Strätz, der gemeinsam mit seinem Bitterfelder Partner Franz Ehnert das Rennen der Junioren im Zweier ohne gewann. Vier Sekunden betrug der Vorsprung der beiden jungen Männer, die in dieser Saison auch im Salzlandachter starten werden, vor dem Boot des Dresdner RC.

Steffen Planer

Bernburger Wanderruderer nehmen an der Karfreitags – Fahrt des RC AKen teil

„Nach Hohenwarthe rudern wir meistens ein- bis zweimal je Saison“, so Peter Brüning, der Vereinsvorsitzende des RC Aken. So hatte der RC auch am Karfreitag zu einer Fahrt  eingeladen, welche zwischen der Autobahn- und der Trogbrücke bei Hohenwarthe endete. Zwei Doppelvierer und ein Doppelzweier legten pünktlich 8:15 Uhr vom noch mit Raureif bedeckten Steg ab und machten sich auf den Weg. Petrus meinte es gut an diesem Freitag mit der Wasser-Reisegruppe, bei Sonnenschein und leichten Schiebewind kam man sehr gut voran, das gute Wetter sollte den ganzen Tag halten. Die Frühstückspause als „Mitbring-Stärkung“ wurde am Steg von Union Schönebeck eingelegt, bevor es weiter ging in Richtung Landeshauptstadt.

Der Senior der Tour und gleichzeitig unser umsichtiger Fahrtenleiter, Helmut Merseburg, ließ es sich trotz seines stolzen Alters von 85 Jahren nicht nehmen, die erste Etappe bis zum Flusskilometer 323 aktiv zu rudern. Auf Grund des guten Wetters empfing uns hier eine geöffnete Terrasse beim „Mückenwirt“. Frisch gestärkt ging es pünktlich um 14 Uhr wieder auf die Elbe und nach gut 1,5 Stunden erreichten wir nach 64 km Rudern unser Tagesziel.

Unter den Teilnehmern waren mit Jana, Daniela, Torsten und Steffen auch vier Aktive unseres Vereins. „Wir sind ein offener Verein und freuen uns immer über auswärtige Teilnehmer. Außerdem kennen wir uns von den traditionellen Nikolaus- Fahrten ohnehin alle“, freute sich der Vereinsvorsitzende des RC Aken über den personellen Zuwachs, den es auch freut, dass die anhaltinischen Vereine bei den Wanderfahrten zunehmend enger zusammen rücken.

Nach der Heimfahrt und der Säuberung und Einlagerung der Boote wurden wir im Vereinshaus schon die Pläne für weitere gemeinsame Touren geschmiedet.

Steffen Planer

Elbaufwärts von Aken nach Rosslau

Die jährliche „Nikolausfahrt“  von Roßlau nach Aken Anfang Dezember ist vielen ein Begriff und fester Bestandteil des Terminkalenders der Wanderruderer aus der Region Anhalt. Gemeinsam rudern zu dieser Ausfahrt die Roßlauer, Akener, Dessauer und Bernburger Aktiven nun schon viele Jahre. Auf der letzten Tour haben wir, Daniela Mohs, Torsten Suchomski und ich, uns einen Gig-Zweier von den Roßlauern ausgeliehen, während die anderen Teilnehmer Akener Boote benutzten.

Auf der Fahrt hatten wir dann die Idee, dass wir das Boot Anfang des Jahres doch eigentlich auch die 18 km zurück nach Roßlau rudern könnten. Gesagt, getan… Nachdem die ersten Termine Anfang des Jahres durch das Hochwasser verschoben werden mussten, ging es am 24.03. pünktlich um 8:30 Uhr los.

Gegen 12 Uhr erreichten wir Roßlau, erschöpft aber auch froh, es trotz hohen Pegels  geschafft zu haben. Elbaufwärts ist eben doch eine andere Herausforderung. Den Spruch vieler Elberuderer: „Elberudern macht hart!“ können wir bestätigen.

Steffen Planer