Sport- und Veranstaltungskalender 2020
Unterlagen Ruderregatta 2020 (Nachholtermin)

Kontakt

Bernburger Ruderclub e.V.
An der Überfahrt 2b

06406 Bernburg (Saale)

Tel.: 03471/315081
Mail: mail@bernburger-ruderclub.de

Titelverteidiger setzen sich bei der Ergo-Vereinsmeisterschaft durch – Familien-Zweier werden überraschend gut angenommen

Lukas Nitzsche und Fabienne Struve konnten bei der diesjährigen Vereinsmeisterschaft des Bernburger Ruderclubs ihre Titel verteidigen.

Den Anfang an diesem Tag machten die beiden jüngsten Starter Paula Buch und Paul Weber. Aufgrund mangelnder Konkurrenz starteten beide in einem Rennen gegeneinander. Die Wertung erfolgte am Ende aber getrennt. Paula benötigte für die 500 Meter Strecke 2:22,3 min und Paul legte die Strecke in 2:19,8 min zurück. Im zweiten Rennen des Tages, ebenfalls über eine Distanz von 500 Metern, gingen Jakob Kannenberg, Anthony, Grube und Emil Fielke in der AK 11 an den Start. Hier konnte sich Jakob souverän gegen seine Ruderkameraden Anthony und Emil durchsetzen. In der zweiten Abteilung der AK 11 trafen Tilll Karl, Jakob Böttcher und Anton Valdeig aufeinander. Der Sieger dieses Rennens hieß Till gefolgt von Jakob und Anton. Alle drei waren, trotz guter kämpferischer Leistung, deutlich langsamer als ihre erfahreneren Ruderkameraden aus der ersten Abteilung.

Im dritten Rennen des Tages griffen die Mädchen der AK 11 in das Wettkampfgeschehen ein. Charlotte Handt, Lusise Wartmann und Maja Scholz hießen die Starterinnen. So wie die Bahnverteilung war ging es auch ins Ziel. Charlotte legte die virtuelle 500 Meter Strecke in 2:09,6 min zurück. Luise überquerte knapp eine Sekunde später die Ziellinie. Maja musste sich ihren Mitstreiterinnen, welche bereits eine Wettkampfsaison hinter sich haben, deutlich geschlagen geben.

Bei den Jungs der AK 12 machten Luis Deckert und Lennart Kairies. den Anfang für die nun folgenden Rennen über die 100 Meter. Luis konnte sich souverän gegen Lennart durchsetzen und gewann in 4:25,1 min. Nach den Jungs machten sich nun die Mädchen der AK 12 für die ungewohnte 1000 Meter Distanz startbereit. Nach 4:28,9 min hieß die Siegerin in dieser Altersklasse Tamara Kairies vor Florentine Timplan (4:29,8 min) und Cecilia Woitun (4:31,5 min).

Nach den Sportlerinnen der AK 12 folgten nun die Männerrennen mit je drei Startern über die 1000 Meter. Als einziger Starter der Junioren B komplettierte Jannik Zscheyge das 4 Starter umfassende Feld. Trotzdem oder gerade deswegen konnte sich Jannik gegen Tobias Strätz durchsetzen und schloss das Rennen der ersten Abteilung auf einem guten dritten Platz ab. Das Rennen gewann Lukas Nitzsche in einer Zeit von 2:58,6 min vor Christopher Leinau (3:23,9 min). Das zweite Rennen im Männerbereich bestritten Benny Kuhnert, Cedric Struve und Jörn Großhans. Benny, welcher mit dem Fahrrad von Magdeburg nach Bernburg gefahren ist, konnte sich gegen seine beiden Herausforderer in einer Zeit von 3:07,7 min durchsetzen. Platz zwei in diesem Rennen belegte Cedric (3:17,2 min) vor Jörn (3:30,8 min).

Nach den Männern machten sich die Mädchen der AK 13 startbereit. Leonie Grube, Karolina Ullrich, Clara Widder und Maxi Heinecke kämpfte um den Sieg in diesem Rennen. Am Ende der virtuellen 1000 Meter konnte sich die talentierte Leonie Grube gegen ihre Mitstreiterinnen durchsetzen.

Timo, Vincent, Jonas und Julian waren die Starter der Jungen AK 14. Am Ende des Rennens konnte sich Timo (3:26,2 min) aufgrund seiner physischen Stärke gegen seine Ruderkameraden durchsetzen und verwies Vincent (3:29,8 min) und Jonas (3:36,6 min) auf die Plätze zwei und drei. Die erruderten Zeiten sollten den ein oder anderen Starter im Männerbereich nachdenklich stimmen.

Die Siegerrinnen der weiblichen Juniorinnen heißen im B-Bereich Fabienne Struve und im A-Bereich Jasmin Jennert. Fabienne konnte sich in einer Zeit von 3:51,1 min gegen Tabea Beck und Zoe Altaner durchsetzen und den somit den Vereinsmeistertitel im weiblichen Bereich verteidigen. Den A-Bereich entschied Jasmin, vor Paula König und Tanja Strätz, für sich.

Erfreulicherweise haben sich auch drei männliche Vertreter des Freizeitbereichs zu einem Duell entschlossen. Hier ist zu erwähnen, dass die Starter ein Durchschnittsalter von ca. 70 Jahren haben und somit wurde ihrem Wunsch entsprechend eine virtuelle 250 Meter Strecke eingestellt. Am Ende dieses Sprints konnte sich Jürgen Betat gegen Günter Fritsche und Lutz Reiche durchsetzen.

Zum Abschluss dieses gutbesuchten Vereinswettkampfes, gab es eine Neuerung im Programm. Auf den Staffelwettkampf wurde zugunsten des Familien-Zweiers (1 Sportler+ 1 Elternteil o. Großeltern) verzichtet. In die Starterliste trugen sich 16 Mannschaften ein. Hier wurden 200 Meter eingestellt und je zwei Mannschaften starteten gegeneinander. Die Durchschnittszeit der Mannschaft bildet dann das Endergebnis. Am Ende einiger sehr spannender Rennen standen die Sieger mit Familie Schumann (0:40,5 min) vor Familie Kairies (Tamara, Jürgen; 0:41,5 min) und Familie Ulrich (0:42,3 min) fest.

Daniel Sobotta

Ergocup Mühlberg und Ergometer-Landesmeisterschaften Sachsen-Anhalt Magdeburg

Der Start in die Wettkampfsaison begann für unsere Nachwuchssportler beim Ergo-Cup des Rudervereins Empor Mühlberg. Gerade für unseren ganz jungen Sportler ist dies nach Auffassung von Trainer Maik Wartmann ein guter Einstieg, da sie hier die Möglichkeit haben in einem familiären Umfeld erste Wettkampferfahrung zu sammeln. Mit vier Siegen kehrten unsere Aktiven aus Mühlberg zurück.

In der Altersklasse 11 konnte sich Jakob Kannenberg gegen seine Mitstreiter durchsetzen. Bei den Zweierentscheidungen auf dem Ruderergometer gelangen in der AK 11 der Jungen dem Duo Antony Grube und Emil Falke ein Sieg. Gleiches gelang den Ruderrinnen Leonie Grube und Karolina Ullrich in der AK 13. Den vierten Erfolg an diesem Tag konnten Nele Kress und Hanna Hohl auf der Habenseite verbuchen. Mit insgesamt 28 Sportlern war der Bernburger Ruderclub in Mühlberg am Start.

Eine Woche nach dem Wettkampf in Mühlberg stand für die Sportler ab der Altersklasse 14 die Landesmeisterschaft im Ergometer-Rudern in Magdeburg auf dem Wettkampfplan. Den Auftakt machten die Mädchen der AK 14. Hier standen Nele Kress und Hannah Hohl in den Startlisten. 24 Sportlerrinnen kämpften über eine Distanz von 1000 Metern um den begehrten Landesmeistertitel. Am Ende reichte es für Hanna zu einem 18. Platz und für Nele sprang nur der 20. Platz heraus. Um bessere Ergebnisse zu erlangen wäre es für beide Sportlerrinnen wünschenswert, das sie lernen sich im Wettkampf besser durch zu beißen. Die körperliche Veranlagung dazu haben beide.

Besser machten es die Jungen der AK 14. Hier konnten, bei 15 Startern, Timo Schumann mit einem sehr guten zweiten Platz und Jonas Protzmann mit einem vierten Platz überzeugen. Dabei verpasste Timo den Sieg in seiner Altersklasse nur um 0,5 Sekunden. Er musste sich Tillmann Zander vom SC Magdeburg geschlagen geben. Den dritten Platz belegt Ben Baust aus Weißenfels.

Als nächstes folgten die Juniorinnen der Altersklasse B in der Wettkampfklasse zwei über die 1000 Meter Distanz. Leider wurde vom Verband festgelegt, dass auch die Junioren und Juniorrinnen B die 2000 Meter Strecke zurücklegen müssen um den Titel des Landesmeisters tragen zu dürfen. Hier wäre es zu überdenken, ob es nicht sinnvoller ist wieder auf die 1500 Meter zurück zu gehen um auch den Sportlern, welche nicht an den Sportschulen trainieren, die Möglichkeit zu geben in den Kampf um die begehrten Medaillen eingreifen zu können. Der Sprung von der 1000 auf die 2000 Meter Strecke ist hier einfach zu groß.

Nichts desto trotz stellten sich Fabienne Struve, Tabea Beck und Zoe Altaner in der Wettkampfebene zwei über die 1000 Meter ihren Mitstreiterinnen. Fabienne erreichte bei acht Starterrinnen einen guten dritten Platz und somit die Bronzemedaille. Sie benötigte für die Strecke eine Zeit von 3:53,5 min. Tabea Beck belegt nach großem Kampf den sechsten Platz und für Zoe Altaner reichte es leider nur zum achten Platz.

Bei den männlichen Junioren B gingen Vincent Böttcher, Julian Sobolewski und Yannik Zscheyge an den Start. Vincent errudert in einer Zeit von 3:27, 6 den sechsten Platz gefolgt von Yannik der in einer Zeit von 3:30,5 den siebten Platz belegte. Für Julian reichte es mit 3:40,9 min zum 13. Platz. Hier waren insgesamt 21 Ruderer am Start.

Paula König und Janine Jennert hießen die Starterrinen aus Bernburger Sicht bei den Juniorrinnen A. Hier standen am Ende des Rennens die Plätze vier und fünf zu Buche. Beide Sportlerrinnen wussten mit einer guten ruderrischen und kämpferischen Leistung zu überzeugen.

Eric Streibler und Christopher Leinau gingen bei den Männern der AK 19 – 29 der zweiten Wettkampfebene an den Start. Felix Raul von der Ruderriege Havelberg komplettierte hier das Starterfeld. Nach 3:14,6 min Stand Eric als Sieger fest. Ihm folgte Felix Rauls mit einer Zeit von 3:16,7 min auf Platz zwei und Christopher folgte mit 3:26,8 min auf dem dritten Platz. Johannes Fischer und Benny Kuhnert musste krankheitsbedingt abmelden.

Am Ende des Wettkampftages erkämpften die Sportler des Bernburger Ruderclubs, neben einigen guten Platzierungen, einen ersten und einem zweiten Platz und zwei dritte Plätze.

Daniel Sobotta

Ferienfreizeit Herbst Prieros 2019

Wie in jedem Jahr machten sich eine Vielzahl unserer Kinder und Jugendlichen mit ihren Trainern und Übungsleitern auf den Weg nach Prieros, um ihrer Leidenschaft, dem Rudersport, ihre Ferien und den Urlaub hinzugeben.

Im Herbsttrainingslager geht es vorrangig um die Zusammenführung derjenigen Sportler, welche in der kommenden Saison eine gemeinsame Bootsklasse besetzen werden. Es wurden viele verschiedene Kombinationen innerhalb der Altersklassen ausprobiert, wodurch wieder viele Wasserkilometer zusammen kamen.

Dieses Glück, viel auf dem Wasser unterwegs gewesen zu sein, hing nicht zuletzt an der stabilen Wetterlage, die wir vom 06.10.- 12.10.2019 auf dem Hölzernen See genießen durften. Gerade einmal ein Tag war geprägt von morgendlichem Frost, sogar auf den Bootskörpern. Bei durchgehend 11-16Grad und nur einem Regentag, konnten wir neben den Rudereinheiten auf dem Wasser, auch viele physische Aktivitäten außerhalb absolvieren. Unter anderem hieß es also Ausdauerlauf, Kraftgymnastik oder sogar Theorieunterricht, denn unsere Anfänger hatten keine geringere Herausforderung, als ihre beiden Technikstufen zu absolvieren, damit sie in der kommenden Saison mit ihren Trainingskameraden zu Regatten fahren dürfen.

Die Technikstufen 1 und 2 bestehen, jeweils zu gleichen Teilen, aus einem Theorie- und einem Praxisteil. Der Ruderverband Sachsen-Anhalt und auch die Vereine, möchten mit diesen Prüfungen sichergehen, dass die jungen Sportler ab neun Jahren, physisch und psychisch dazu in der Lage sind, sich auf einer Regatta, beim Wettkampf, im Boot und bei neuen Situationen auf dem Wasser, richtig zu verhalten. Mit Stolz haben wir in diesem Trainingslager an acht Sportler Urkunden überreichen dürfen. Sieben Sportler haben die Technikstufe 1 und sechs Sportler die Technikstufe 2 erfolgreich absolviert.

An dieser Stelle wird es Zeit, allen Übungsleitern und Trainern zu danken, die mit viel Engagement und Freude dabei sind und den jungen Talenten die Grundlagen gewissenhaft vermitteln.

Traditionell haben wir es uns natürlich nicht nehmen lassen, uns auf die Fahrräder zu schwingen und durch die schönen, umliegenden Wälder bis zur Eisdiele zu radeln, um uns dort mit drei Kugeln Eis dafür zu belohnen.

Zum Ende der kräftezehrenden Woche, jagte ein Höhepunkt den Nächsten. Für die älteren Sportler ging es am Freitag in Kleinbooten auf die 3km lange Langstrecke um den Leistungszustand nach dieser trainingsintensiven Woche zu überprüfen. „Athletik, Geschick und Spaß am Spiel“ hieß es derweil für die jüngeren Sportler, die sich bei den Prieros-Games zusammen mit Kindern anderer Vereine, in vier Gruppen, bei insgesamt sechs Disziplinen messen mussten. Von Basketball über Tischtennisball-Lauf bis hin zu Riegenspielen war alles dabei.

Am letzten Abend trafen wir uns alle am Grill und ließen die gelungene Woche bei Bulette, Steak und Würstchen gemütlich ausklingen. Im Anschluss wurden die Sieger der Langstrecke, die Siegergruppe der Prieros-Games und die Technikstufen-Absolventen ausgezeichnet. Alle 21 Sportler sind wohlauf wieder im heimischen Bootshaus eingetroffen und freuen sich den normalen Trainingsbetrieb bald wieder aufzunehmen.

Maik Wartmann

Landeskaderüberprüfung bildet den Abschluss der Saison 2019

Wie in jedem Jahr ist die Landeskaderüberprüfung im Einer des Ruderverbandes Sachsen-Anhalt der Abschluss einer langen und erfolgreichen Saison. Bei der diesjährigen Veranstaltung in Brandenburg gingen die Sportler und Sportlerrinnen der Jahrgänge 2003 bis 2007 an den Start. Die LKÜ dient dem Landestrainer Paul Zander und den verantwortlichen Trainern der Sportschulen Halle und Magdeburg unteranderem zur Sichtung neuer Talente und der Leistungsüberprüfung. Natürlich müssen sich auch die Sportler aus Halle und Magdeburg dieser Überprüfung stellen. Speziell bei dieser Veranstaltung können, neben den Stützpunkttrainern, auch die einzelnen Heimtrainer die Fähigkeit ihrer Aktiven, sich alleine über eine Strecke zu kämpfen, überprüfen.

Jetzt wird sich der Eine oder Andere fragen, warum diese Veranstaltung in Brandenburg stattfindet. Zum einen werden die Gebäude der HRV Böllberg und Nelson am Kanal in Halle saniert und lassen somit keine Veranstaltung zu. Zum anderen bietet die Strecke in Brandenburg bis zu acht Bahnen, was eine zügige Durchführung der Wettkämpfe garantiert.

Acht Bernburger Sportler haben am letzten Sonntag im September die Reise nach Brandenburg angetreten um sich diesem Test zu stellen. Betreut von ihren Trainern, mussten sich die jungen Sportler bei windigen und regnerischen Bedingungen über die 1000 Meter Strecke quälen.

Den Anfang für die Bernburger machten Leonie Grube und Karolina Ullrich. Beide gingen im dritten Vorlauf der Mädchen AK 12 an den Start. Im Ziel konnte sich Leonie über den Vorlaufsieg vor Karolina freuen. Im Finale um die Plätze 1 bis 6 trafen die beiden Mädchen auf die jeweiligen Sieger und Zweitplatzierten aus den beiden anderen Vorläufen. Leonie und Karolina konnten wieder einmal ihr Talent unter Beweis stellen und ließen den Konkurrentinnen keine Chance. Leonie siegte wieder vor ihrer Mitstreiterin und den Ruderrinnen aus Halle, Wittenberg und Tangermünde. Alle Sportlerrinnen konnten ihre Zeiten aus den Vorläufen teils sehr deutlich verbessern.

Bei den 12-jährigen Jungen haben sich Niklas Ludwig und Julian Maserak der Herausforderung gestellt. Niklas setzte auch im letzten Wettkampf des Jahres seine erfolgreiche Serie fort und konnte sich im ersten Vorlauf gegen die Sportler aus Weißenfels, Halle, Magdeburg und Wittenberg durchsetzen. Julian hatte hier doch etwas mehr mit den Bedingungen zu kämpfen und musste sich leider mit dem siebten Platz im zweiten Vorlauf zufriedengeben. Somit fuhr Niklas im Finale um die Plätze 1 bis 6 und Julian um die Plätze 15 bis 21. Hier konnte Julian noch einmal letzte Kraftreserven mobilisieren und erkämpfte sich einen 19. Platz. “Kopf hoch und weiterhin fleißig trainieren“! Niklas konnte sich in seinem letzten Wettkampf nochmals steigern, musste sich aber Eric Mengebier aus Halle geschlagen geben. Dies wird den ehrgeizigen Sportler aber nur noch weiter anspornen sich zu verbessern. Trotzdem ein toller zweiter Platz unter 21 angetretenen Startern.

Die nächsten Sportler auf den Zetteln der Bernburger Trainer waren Timo Schumann uns Jonas Protzmann. Sie gingen in der Altersklasse 13 an den Start. Timo musste sich im ersten Vorlauf dieses Jahrgangs mit vier weiteren Sportlern auseinandersetzen. Hier spielte er wieder einmal seine körperlichen Stärken aus und konnte sein Boot als Erster über die Ziellinie schieben. Joshua Kliche aus Burg erwies sich in diesem Rennen aber als hartnäckiger Gegner und folgte im Abstand von nur 0,4 Sekunden. Im dritten Vorlauf dieser Altersklasse hatte Jonas Protzmann mit größeren Problemen zu kämpfen und kenterte. Hier machte ihm wahrscheinlich wieder seine mangelnde Konzentrationsfähigkeit einen Strich durch die Rechnung. Denn von den Trainern war die ganze Saison zu hören, dass Jonas, wenn er sich konzentriert, richtig gut rudern kann. Nichts desto trotz stand nach den Vorläufen fest, dass Timo um die Plätze 1 bis 6 rudert und Jonas um die Plätze 12 bis 15. Angespornt von seinem Missgeschick aus dem Vorlauf gelang es ihm sich besser zu konzentrieren und seine drei Mitstreitern hatten keine Chance. Mit der Zeit von 4:57,1 wäre er im A-Finale mindesten Fünfter geworden. Timo konnte sich im A-Finale noch einmal steigern und verbesserte seine Zeit aus dem Vorlauf um sechs Sekunden. Dies reichte deutlich für den ersten Platz. Auf den Plätzen dahinter folgten die Sportler aus Burg, Halle, Magdeburg und Weißenfels.

Nach der Saison ist vor der Saison und so steht in den Herbstferien bereits das nächste Trainingslager in Prieros auf dem Programm. Hier gilt das Hauptaugenmerk der Trainer vor allem den Sportlern die ihre Technikstufen eins und zwei erwerben müssen um bei zukünftigen Regatten starten zu dürfen. Denn die Technikstufen können als ein „Führerschein“ betrachtet werden, der nicht nur die Fähigkeit nachweist, das jeder Sportler sein Boot beherrscht sondern auch die Bestandteile des Bootes und der dazugehörigen Skulls kennt und benennen kann. Also viel Spaß!

Daniel Sobotta

Wolfsburger Ruderregatta bildet den Auftakt in die zweite Wettkampfhälfte des Jahres

Die Sportlerrinnen und Sportler der AK 10 bis 16 und Günter Rudolf als Vertreter der Masters starteten nach einer langen Sommerpause bei der Regatta in Wolfsburg. Vielen Aktiven merkte man die lange Wettkampfunterbrechung an und so taten sich einige schwer nach wenigen Tagen Training wieder in den Wettkampfmodus zu finden. Das Besondere an der Regatta ist die Zusammenlegung der Niedersächsischen Sprint- und Landesmeisterschaft mit den Rennen einer Allgemeinen Regatta. Am Samstag fuhren alle Sportler die Siege über eine Distanz von 400 Metern aus. Den Auftakt aus Bernburger Sicht machten die Juniorrinnen im Einer. Fabienne Struve konnte ihren Lauf mit einem guten zweiten Platz abschließen und musste nur der Ruderin vom Vegesacker Ruderverein den Sieg überlassen. Paula König und Tanja Strätz mussten sich in ihren Rennen mit den Plätzen 5 und 3 zufriedengeben. Auch Günter hat so seine kleinen Probleme mit der doch kurzen Renndistanz und musste sich im Rennen der Masters-Einer seinem Kontrahenten geschlagen geben. Neben fehlender Sprintstärke tat der auffrischende Schiebewind sein Übriges. Die erste Goldmedaille für unseren Ruderclub erruderten sich die Jungs und Mädchen des Mixed-Doppelvierers AK 13 / 14.Hier konnten Priscilla Herbst, Eva Rektorik, Franz Michel Lehmann, Luis Georgius und Steuermann Niklas Ludwig die Konkurrenz aus Emden und Lüneburg deutlich auf Distanz halten. Nun schien der Knoten geplatzt zu sein, denn gleich im darauffolgenden Rennen überquerten Lilly Drescher und Sina Heinecke im Doppelzweier 11/12 die Ziellinie als Erste. Anthony Grube hieß der Sieger im Jungen Einer AK 10. Mit langen kräftigen Schlägen setzte er sich vor seine Konkurrenten und siegte deutlich vor den Booten aus Leipzig, Scharnebeck und Braunschweig. Nun kamen die Mädchen im Einer der AK 10 den Allersee heruntergerudert und auch hier konnte wieder ein Bernburger Boot am Siegersteg anlegen. Luise Wartmann heißt die überglückliche Sportlerin die sich mit einer guten Rudertechnik vor ihrer Vereinskameradin Charlotte Handt und den Booten aus Leipzig und Münden behaupten konnte. Nachdem es im Einer nicht zu einem Sieg reichte versuchten es Paula und Fabienne nun im Doppelzweier der Juniorinnen B. Doch auch diesmal war ein Boot schneller und sie mussten sich um 0,8 Sekunden dem Boot der Renngemeinschaft Ems-Jade-Weser / Team Nord West geschlagen geben. Konnten aber das Boot aus Celle deutlich auf den dritten Platz verweisen.

Was im Seniorenbereich der Achter ist, ist im Kinderbereich der Doppelvierer ein Highlight für die Sportler, Trainer und Eltern. Denn hier muss ich nicht alleine kämpfen, sondern versuche als Mannschaft das Rennen zu gewinnen. Das gelang im Mädchen-Doppelvierer der AK 11/12 Leonie Grube, Marie-Luise Gumtz, Clara Grosser und Karolina Ulrich am besten. Sie setzten sich gegen ihre ein Jahr jüngeren Vereinskameradinnen durch. Das Zschornewitzer Boot belegte den dritten Platz. Florian Kaczmarek und Kjell Rektorik konnten sich nach ihrem souveränen Sieg im Doppelzweier AK 11/12 ihre Siegermedaille abholen. Auch hier zeigt sich das es für den einzelnen Sportler einfacher ist im Team zu gewinnen als sich alleine über eine Wettkampfdistanz zu quälen. Das Ergebnis im Doppelvierer der AK 13/14 zeigt dem fachkundigen Betrachter das der Sportler-Pool aus Bitterfeld, Tangermünde, Havelberg und Bernburg zwei Boote an den Start gebracht hat, welche großes Potential besitzen. Der ältere Vierer um Böttcher, Sobolewski, Lehmann, Georgius und Steuermann Ludwig konnte den jüngeren Vierer um Protzmann, Schumann, Ziegelmeier, Girth und Steuerfrau Grosser deutlich auf Abstand halten und einen nicht gefährdeten Sieg nach Hause fahren. Die Jüngeren haben aber drei weitere Boote mit Sportlern der AK 14 auf die hinteren Plätze verwiesen. Einen weiteren Sieg konnten die Trainer nach dem Rennen der Mädchen-Doppelzweier der AK 13/14 verbuchen. Hier fuhren Tabea Beck und Eva Rektorik als Erste über die Ziellinie. Der Landesmeister im Doppelzweier Niklas Ludwig konnte sein Einer-Rennen nach der Sommerpause deutlich für sich gestalten. Der talentierte und ehrgeizige 12-Jährige setzte wie gewohnt seine gute Technik in Geschwindigkeit um und konnte sich somit von der Konkurrenz absetzen und am Siegersteg anlegen. Die nächsten beiden Siege für die Bernburger erruderten Leonie Grube und Clara Grosser in ihren jeweiligen Rennen der Mädchen-Einer 11/12. Timo Schumann konnte auch in Wolfsburg sein Einer-Rennen der AK 13 für sich entscheiden. Der sehr athletische Sportler spielte zum wiederholten Male seine Technik und Kraft aus und distanzierte die Sportler aus Bremen und Hannover auf die Plätze zwei und drei. Gleiches gelang auch Julian Sobolewski zwei Abteilungen später im Einer derselben Altersklasse. Hier ist die Freude mit Sicherheit besonders groß, da Julian dieses Kunststück in letzter Zeit nicht so häufig gelungen ist.

Das Ergebnis aus Wolfsburg zeigt neben vielen positiven Ergebnissen auch, dass für den anstehenden Bundeswettbewerb in München noch einiges zu tun ist und der ein oder andere Sportler aus seiner Sommerpause erwachen muss.

Aufgrund des Wegfalls des Tangermünder Hafensprints, durch Niedrigwasser der Elbe, konnten nicht nur die Bernburger Ruderer, sondern auch weitere Vereine aus Sachsen-Anhalt diese Regatta nutzen und nach der Sommerpause entsprechende Wettkämpfe für einen Leistungsvergleich besuchen.

Hier kann man dem Wolfsburger Ruderclub nur wünschen, dass sie sich auf die sich verändernde Situation einstellen und auch weiterhin eine qualitativ gute Ruderregatta anbieten können.

Daniel Sobotta

Lotto-Toto Sachsen-Anhalt, die Stadt Bernburg und die Salzlandsparkasse fördern „Großprojekt“ des Bernburger Ruderclub e.V.

Große Freude kam im Juli auf, als der Fördermittelbescheid der Lotto –Toto GmbH Sachsen –Anhalt im Bootshaus eintraf. Nachdem bereits die Stadt Bernburg und die Salzlandsparkasse Fördermittel bereitgestellt hatten, konnten nun 4 neue Ruderboote und der langersehnte Bootshänger bestellt bzw. in Auftrag gegeben werden. Mit rund 55.000,00 € ist es das größte Anschaffungsprojekt unserer Vereinsgeschichte. Für neue Boote sind 38.000,00 € und für den neuen Boothänger 17.000,00 € eingeplant. Der Hänger sollte schon vor drei Jahren gekauft werden, musste aber wegen fehlender Eigenmittel immer wieder zurückgestellt werden.

Trotz der finanziellen Unterstützung der oben genannten Förderer hat der Verein einen Eigenanteil in Höhe von rund 16.00,00€ zu stemmen. Aber die Finanzierung ist gesichert, so dass die gestiegenen Mitgliederzahlen, u.a. im Kinderbereich, mit neuem Bootsmaterial versorgt werden können. Hier greift das Projekt „Talentfindung und Talentgruppe“, eine Initiative des Landes Sachsen-Anhalts und des LSB.

Die Anschaffung ist natürlich verknüpft mit der Hoffnung, dass es aus den zahlreichen Nachwuchstalenten des Vereins Jemand schafft, in die Fußstapfen unseres 2maligen Weltmeisters Maximilian Planer zu treten.

Trotz der langen Lieferzeiten hoffen wir, dass die neuen Boote zum traditionellen Abrudern, am 2.11. 2019, getauft werden können. Wir würden uns freuen, die Vertreter der Lotto –Toto GmbH, der Stadt und der Salzlandsparkasse, sowie alle Vereinsmitglieder und Freunde des Bernburger Rudersports an diesem Tag in unserem Bootshaus begrüßen zu können.

Gerhard Hartkopf

15. Bernburger Drachenbootregatta am 10.08.2019

Der Bernburger Ruderclub e.V. schaffte es wieder, eine tolle Drachenbootregatta auf die Beine zu stellen. Allen Beteiligten kann man dazu nur gratulieren.

Im Vorfeld der Regatta sah es aber zunächst gar nicht danach aus, weil die Anmeldungen der Teams mehr als schleppend eintrafen. Das Org.-Team machte sich schon ernsthaft Gedanken, worin die Ursachen liegen könnten. In etwa: Haben wir den Termin falsch gewählt oder sind die Teams übersättigt. Im Nachhinein können wir schmunzelnd konstatieren – alles Quatsch. 13 Teams waren letztendlich am Start und das reichte für diese schöne Regatta aus.

Zwei Neulinge nahmen das Abenteuer in Angriff, zum einen die „Saaledrachen“ (1.Platz) vom MBSV und das Team „Meine absoluten Favoriten vom Sportplatz“ (4.). Nach 2-jähriger Pause auch wieder dabei die „Salzstangen“ vom ESCO-Werk (3.) und nach langer Abstinenz (2008) auch das K – Team vom Autohaus Kaiser (9.).Die ersten Drei genannten und dazu die „SASPAddler“ von der Salzlandsparkasse bestimmten das Niveau dieser Regatta.

Das Org.-Team hielt am bewährten Wettkampfmodus fest, das heißt, gefahrene Zeiten spielten keine Rolle. Der Sieger wurde durch Vor-, Hoffnungs-, Viertel-, Halb- und Finalläufe ermittelt. Dieser Modus hält die Spannung den ganzen Tag hoch. Das liegt daran, weil in den Vor – und Hoffnungsläufen noch relativ große Leistungsunterschiede sichtbar werden, aber ab dem Viertelfinale sich die Spreu vom Weizen trennt. Wichtig – kein Team scheidet aus. In den Platzierungsrennen findet jedes Team dann einen Gegner in Augenhöhe, der möglicherweise schlagbar ist. Und darin liegt das Geheimnis für die Motivation. Zum Schluss spielt es keine Rolle mehr, ob ich das große Finale gewinne oder das Rennen um Platz 12. Sieg ist Sieg und die Emotionen kochen hoch. So oder ähnlich konnte man das Geschehen beobachten.

Bei der diesjährigen Regatta stimmte einfach alles. Das Wetter war angenehm und das lockte viele Zuschauer an die Saale. Diese und die rund 250 Teilnehmer sorgten für ein herrliches Fluidum vor dem Bootshaus. Auch die kulinarische Versorgung war dem Ansturm gewachsen. Das erfahrene Helferteam war gut aufgestellt und jeder machte eigenständig seinen Job.

Am Gelingen der Regatta hatte auch das Team der Eventagentur „Blue Water Riesa“ seinen Anteil. Die Steuerleute brachten ohne Ausnahme alle Drachenboote sicher ins Ziel. Den Kameraden von der Wasserwacht und dem THW blieb in diesem Jahr nur die Rolle der Statisten übrig. Für sie gab es nichts zu tun – gut so! Dafür wurden aber alle Teilnehmer ordentlich gefordert, denn vier Rennen im Schnitt hatte jeder zu absolvieren. Viele der insgesamt 22 Rennen der Regatta waren spannende Bord-an-Bord-Kämpfe.

Und das Beste kam dann zum Schluss. Das große Finale machte seinem Namen alle Ehre und war eine Klasse für sich. Die Salzstangen auf der Außenbahn, die SASPAddler in der Mitte und auf der Bahn 1 die Saaledrachen lagen bis 30m vor dem Ziel noch gleichauf. Erst dann konnten sich die Saaledrachen durch einen fulminanten Endspurt den Wanderpokal sichern.

Jürgen Kairies

Regattaergebnis 2019:

  1. Saaledrachen
  2. SASPaddler
  3. Salzstangen
  4. Meine absoluten Favoriten vom Sportplatz
  5. Kiezpiraten
  6. Ruderpiraten
  7. Quietscheenten
  8. Himmelfahrtsfreunde
  9. K – Team
  10. Stichlinge
  11. Hamster aus Bründel
  12. Lindentrolle
  13. Stadtdrachen & Friends

Der Vorstand des BRC bedankt sich ganz herzlich bei allen Helfern!

Landesmeisterschaften Sachsen-Anhalt 2019
Eigene Zielvorgabe erreicht – Bernburger Ruderclub gehört zu den stärksten drei Rudervereinen in Sachsen-Anhalt

Optimales Wetter herrschte am zweiten Juni-Wochenende zur 29. Landesmeisterschaft des Ruderverbandes Sachsen-Anhalt in Zschornewitz. Mit ca. 50 Sportlern im Alter von 10 – 65 Jahren schlugen wir unser altbewehrtes Lager am Zschornewitzer See, umgangssprachlich auch „Gurke“ genannt, auf.

Nicht ganz einer Meisterschaft entsprechend gestalteten sich aufgrund der warmen Wetterlage die Streckenbedingungen. Den hohen Temperaturen geschuldet musste die 1000 Meter-Strecke aufgrund des gesunkenen Wasserspiegels um 50 Meter verkürzt werden.

Neben dem Kampf um wertvolle Meisterschaftspunkte für die Vereinswertung ist die Landesmeisterschaft gleichzeitig auch der Qualifikationswettkampf der Altersklassen 12 – 14 für den Bundeswettbewerb. Dieser findet in diesem Jahr am ersten September-Wochenende in München-Oberschleißheim statt.

Bevor am Samstagmorgen die ersten Vorläufe auf die Strecke geschickt werden konnten, gingen ab 6:45 Uhr alle verantwortlichen Trainer bei der Obleute-Besprechung das Programm durch und taten ihre Ab- und Ummeldungen kund. Spätesten jetzt erkannte der ein oder andere ob seine Planungen für die Qualifikationswettkämpfe des BW aufgingen bzw. in welche Richtung es in der Vereinswertung gehen wird.

Nachdem Ende der Obleute-Besprechung und dem Wegfall mehrerer Vorläufe gingen die Mädchen der Altersklasse 10 für den Bernburger Ruderclub im Einer über die 500 Meter-Strecke an den Start. Hier erwies sich, neben der Aufregung der Sportlerinnen, der an diesem Tag sehr böige Seitenwind als größter Gegner für die jungen Ruderinnen und die Wettkampfrichter. Es dauerte doch einige Zeit bis das Rennen freigegeben werden konnte und die jüngsten Ruderinnen ihren ersten Wettkampf bei einer Meisterschaft bestreiten durften. Gerade in diesem Alter ist nicht immer unbedingt die Körpergröße das entscheidende Kriterium um einen Wettkampf positiv für sich zu bestreiten. Hier ist eine saubere Rudertechnik mit langen rhythmischen Ruderschlägen der Garant für den Kampf um die vorderen Platzierungen. Dies konnten Luise Wartmann und Rosalie Heise recht gut umsetzen und sie schafften einen dritten und zweiten Platz in ihren Vorläufen und somit die Qualifikation für das Finale am späten Nachmittag. Charlotte Handt, Hannah Radecke, Marit Großhans und Rosalie Klopsch konnten sich leider nicht für das Finale qualifizieren. Hier war bei der ein oder anderen Sportlerin die Aufregung doch etwas größer als die Konzentration auf das im Training Geübte. Mit zwei Bernburger Booten waren wir also im Finale des Mädchen-Einer AK 10 vertreten. Wettkampfrichter und Ruderinnen haben sich mit fortschreitender Wettkampfdauer immer besser auf die Windbedingungen eingestellt und so konnten die Starts über die 500 Meter immer zügiger erfolgen. Luise Wartmann und Rosalie Heise machten ihre Sache gut und so konnte Luise einen starken dritten Platz und Rosalie einen guten fünften Platz in ihrem ersten Finalrennen errudern. Luise musste sich nur den Ruderinnen aus Zschornewitz und von der Halleschen Rvg. geschlagen geben. Rosalie beendete ihr Rennen vor Marta Dube aus Zschornewitz.

Für die Bernburger Ruderer holte, nach dem dritten Platz des Mädchen-Vierers der AK 13/14, der Mädchen-Vierer der AK11/12 ebenfalls mit einem dritten Platz die ersten Medaillen. Bei den 11- und 12-jähriegen Mädchen hatte sich Trainer Maik Wartmann einen zweiten Platz erhofft aber die Konkurrenz aus Zschornewitz und Halle war doch deutlich stärker.

Den Titelreigen eröffnete dann ein Sportler, welcher nur so vor Wettkampferfahrung strotz. Mit seinem Hallenser Partner erruderte Gerhard Hartkopf in einem dramatischen Finale der Masters-Doppelzweier die erste Goldmedaille für uns. Trotz eines Vorsprungs von 11,5 Sekunden kam das um 20 Jahre jüngere Boot aus Magdeburg bis zum Ziel gefährlich auf und selbst unser als Sprecher fungierender Ruderverbandspräsident Steffen Planer konnte den Sieger nicht mit bloßem Auge ausmachen. Hier musste ein Zielfotoentscheid her und dieser sah dann die Renngemeinschaft Halle / Bernburg vorn. Die Freude war groß und die Jagd auf weitere Titel und Medaillen war eröffnet.

Im nächsten Rennen schickten die Starter die Mädchen-Doppelzweier der AK 12/13 auf die 950 Meter Strecke. Hier hatten die Trainer zwei Boote in einem 6 Boote-Feld gemeldet. Dem Zschornewitzer-Doppelsieg konnten die Mädchen leider nichts entgegensetzen und erkämpften mit den Plätzen drei und vier weitere wertvolle Punkte für die Vereinswertung. Die Boote aus Magdeburg und Halle konnten aber deutlich auf die hinteren Plätze verwiesen werden. In den beiden Bernburger Booten saßen Sophia Roloff mit Yasmin Zerbin sowie Priscilla Herbst mit Hannah Löwenthal. In der Leichtgewichtklasse derselben Alters- und Bootsklasse erruderten sich Helena Baumbach und Marie-Luise Gumtz eine Silbermedaille. Hier konnte der Doppelsieg der beiden Zschornewitzer Boote verhindert werden.

Zweimal Zschornewitz und einmal Bernburg standen in den Startlisten der Jungen-Vierer der AK 10/11. Hier ging ein sehr junges Bernburger Boot an den Start und musste sich mit den ein Jahr älteren Sportlern vom ZRC messen. Die Trainer konnten hier keine Prognose über die Endplatzierung abgegeben. Doch die jungen Burschen überraschten ihre Trainer und stießen in die Falance der Heimmannschaften vor und erkämpften sich einen tollen zweiten Platz. In dem Bernburger Boot saßen Anthony Grube, Jakob Kannenberg, Lennart Kairies, Jakob Böttcher und Steuerfrau Marie-Luise Gumtz.

Im Männer-Zweier ohne gingen neben den Booten aus Halle, Magdeburg und Zschornewitz drei Bernburger Boote an den Start. Hier war man doch sehr gespannt wie sich die Männer des Bernburger Achters in der Kleinbootsklasse schlagen werden. Am Ende hießen die Sieger Karl Zander und Lukas Nitzsche. Sie überquerten vor Hartmann/ Eichner aus Halle und Schultz/ Dankel aus Magdeburg die Ziellinie.

Zwei Rennen später konnte sich Paula König über einen zweiten Platz im Einer der Leichtgewichts-Juniorinnen freuen.

Den ersten Titel im Kinderbereich erruderte an diesem Wochenende die Doppelzweierbesatzung Protzmann / Schumann. In der AK 12/13 siegten sie vor den Booten aus Magdeburg und Zschornewitz.

Drei Bernburger Boote und zwei Boote vom heimischen ZRC standen in den Startlöchern zum Rennen der Mädchen-Doppelvierer AK 10/11. Hier war, wie schon den ganzen Tag, erstmal der Seitenwind ein großer Gegner. Nach der Starfreigabe stieg der Puls der Trainer stark an und man hoffte das diesmal wenigsten ein Trumpf stechen wird. Und es gelang der Sieg in dieser Bootsklasse. In der Besetzung Warczog, Handt, Wartmann, Woitun und Steuerfrau Grosser legte das Bernburger Boot freudestrahlend am Siegersteg an und nahmen ihre Goldmedaillen in Empfang. Auf den Plätzen folgte die beiden Boote vom ZRC gefolgt von den beiden anderen Bernburger Booten.

Mit einer Bronzemedaille trugen sich die Junioren A Tobias Strätz und Oliver Ernst in die Ergebnislisten ein. Sie konnten im Doppelzweier in einem fünf Boote-Feld einen guten dritten Platz erkämpfen. Hier siegte die Renngemeinschaft Halle / Wittenberg vor dem Weissenfelser RV und den Bernburgern. Die Plätze fünf und sechs belegten das zweite Weissenfelser Boot und er RC Alt-Werder Magdeburg.

Einen Doppelsieg für Bernburg gab es im Einer der Junioren A. Es siegte Cedric Struve souverän vor Oliver Ernst und Jonas Enkhardt aus Wittenberg.

Eine weitere Silbermedaille konnte dem Jungen-Doppelvierer der AK 13/14 überreicht werden. Hier war die Freude bei den vier Ruderrecken und Steuerfrau Zoe Altaner groß als sie am Siegersteg anlegten. In der Besetzung Georgius, Sobolewski, Böttcher und Lehmann mussten die Jungs nur dem Boot aus Magdeburg den Vortritt lassen. Die Boote aus Zschornewitz, Halle und Bernburg wurden auf die hinteren Plätze verwiesen. Nach diesem Ergebnis konnte Franz Michel Lehmann sein Missgeschick aus dem Doppelzweierrennen etwas vergessen machen. Hier setzte er mit seinem Partner Luis Georgius zum entscheidenden Endspurt an und beide sahen bereits wie die sicheren Sieger aus. Doch kurz vor dem Ziel fing er sich einen Krebs ein und der erhoffte Sieg war futsch.

Auch im Frauenbereich konnten wir an diesem Wochenende einen Landesmeistertitel auf der Habenseite verbuchen. Im Frauen-Doppelvierer ohne siegten Ulrike Michelbrink und Celina Stötzer mit ihren Partnerinnen aus Magdeburg vor der Renngemeinschaft von Halle, Zschornewitz, Wittenberg und Weissenfels.

Niklas Ludwig und Silas Bullert hießen die Sieger im Jungen-Doppelzweier der AK 12. Sie setzten sich mit langen sauberen Ruderschlägen gegen die Boote aus Zschornewitz und Halle durch.

Den Abschluss des ersten Renntages bildet wie so oft der Männer-Achter. Hier musste sich das Bernburger Boot gegen starke Konkurrenz aus Halle und Magdeburg währen. In den beiden Konkurrenz-Booten saßen ehemalige oder noch aktive Nationalmannschaftsruderer wie Florian Eichner, Chris Hajek im Hallenser Boot oder Marcel Hacker und Phillip-Andre` Syring im Magdeburger Boot. Nach dem erfolgten Startschuss ging das Bernburger Boot gewohnt schnell das Rennen an und es kristallisierte sich ein Zweikampf zwischen Halle und Bernburg heraus. Die Magdeburger hatten relativ schnell mit dem Ausgang des Rennens nichts mehr zu tun. Der Bord an Bord Kampf zwischen Halle und Bernburg setzte sich über die gesamte Distanz fort. Am Ende siegte der Bernburger Männerachter mit einer Luftkastenlänge vor den Hallenser Boot.

Unser sportlicher Leiter war am Abend des ersten Renntages mit den bisher erreichten Ergebnissen zufrieden und verkündete, dass bereit 10 Titel und viele weitere gute Platzierungen erkämpft wurden und wir den beiden großen Leistungssportzentren Paroli bieten.

Der zweite Finaltag startete, nach den Vorläufen am Morgen, mit dem Juniorinnen-Doppelzweier A. Hier konnte Jasmin Jennert mit Pauline Rauls (Havelberg) die Silbermedaille in einem 4 Boote-Feld errudern. In diesem Rennen siegte die Hallesche Rudervereinigung. Die Rgm Weissensels / Zschornewitz folgte auf Platz drei. Der Mix-Doppelvierer A in der Besetzung Michelbrink, Stötzer, Streibler und Strätz konnte mit einer Silbermedaille das Gesamtergebnis aufwerten. Sie mussten sich nur dem Boot vom SCM geschlagen geben und verwiesen Alt-Werder Magdeburg auf Platz drei.

Mit Platz zwei am Ende eines starken Endspurts, bei welchem sie Michelle von Geyso nierderrang, konnte sich Zoe Altaner in die Ergebnislisten eintragen. Sie musste sich im Leichtgewichts-Einer der Mädchen AK 14 nur Michelle Frauenberg (HRV) geschlagen geben.

Seine zweite Goldmedaille an diesem Wochenende konnte sich Niklas Ludwig nach dem Zieleinlauf des Jungen-Einer AK 12 abholen. Mit Ausdauer, Biss und entscheidenden langen sauberen Ruderschlägen ließ er der Konkurrenz keine Chance und verwiess die Boote aus Halle, Zschornewitz und Burg auf die hinteren Plätze. Gleiches gelang Timo Schumann im Einer der AK 13. Auch hier konnte der sehr athletische Sportler seine körperlichen Vorteile gepaart mit einer starken Willensleistung ausspielen und lies die Boote aus Magdeburg und Halle hinter sich.

Karolina Ulrich und Leonie Grube waren die beiden Starterinnen, welche nach den Vorläufen der Mädchen-Einer AK 12 im Finale an den Start gingen. Beide Mädchen sind sehr talentiert und haben das Zeug eine Medaille zu gewinnen. Am Ende stand eine Bronzemedaille für Karolina und ein vierter Platz für Leonie zu Buche. Karolina konnte dabei ihre Zeit aus dem Vorlauf deutlich verbessern. Leonie hat wieder an Erfahrung dazugewonnen und wird mit Sicherheit beim nächsten Mal eine Medaille gewinnen.

Auch am zweiten Renntag der 29. Landesmeisterschaften beendet ein Achterrennen die Wettkämpfe. Im Masters-Achter konnten sich Günter Rudolf und Gerhard Hartkopf mit ihren Ruderkameraden aus Halle und Schönebeck gegen eine Renngemeinschaft Magdeburg, Schönebeck, Burg und Wittenberg durchsetzen.

Am Ende eines schönen aber durchaus auch anstrengenden Wochenendes standen 15 Titel und viele weitere gute Platzierungen zu Buche. Dieses Ergebnis bedeutete Rang drei in der Vereinswertung hinter Halle und Magdeburg. Dies zeigt die gute Arbeit des gesamten Bernburger Trainerteams und die funktionierende Zusammenarbeit mit den Trainern aus Havelberg, Tangermünde und Bitterfeld.

Ein großer Dank geht auch an Familie Schumann und Familie Kürschner für die Unterstützung an diesem Wochenende.

Daniel Sobotta

Wanderfahrt zum Männertag

Dass Mann den Männertag nicht nur mit Männern verbringen muss, bewiesen die Ruderer des BRC. Sie veranstalteten eine Familienwanderfahrt mit anschließendem Grillabend auf der Sonnenterasse des Ruderhauses.

Am Donnerstag, den 30.Mai starteten 28 Mitglieder des BRC zur diesjährigen Männertags-Wanderfahrt. Mit dabei waren neben den Frauen auch einige Jugendliche und Kinder. Unter den Erwachsenen wagte so mancher zum ersten Mal eine Ausfahrt außerhalb der üblichen Trainingszeiten.

Start war 9.30 Uhr am BRC. Die Boote mit festen und auch etwas flüssigen Proviant bestückt, ging in lockerem Tempo Richtung Plötzkau zum Toten Saale-Arm. Da auch viele Angler das schöne Wetter nutzten, war es gar nicht so einfach, einen ausreichend großen Platz für die Boote und Ruderer für einen Zwischenstopp zu finden. Nach einer entspannten, ausgiebigen Pause ging es bei strahlend schönem Wetter wieder zurück, so dass wir gegen 15 Uhr wieder am Bootshaus anlegten. Aber an Feierabend dachte kaum jemand, denn die Sonnenterasse lud zu einem schönen Grillnachmittag bzw. Grillabend ein. Dank einem leckeren und bunten Mitbringbuffett klang der Tag für alle Sportler sehr angenehm aus. Es war ein wunderschöner Tag!

Antje Wächtler

123. Bernburger Ruderregatta am 04./05.Mai 2019 – Gastgeber siegten 34 Mal / Der Salzlandachter konnte zum Saisonauftakt überzeugen

Auch diese Bernburger Ruderregatta war wieder ein Volltreffer und unterstrich zu 100 Prozent ihre Daseinsberechtigung im Wettkampfkalender des Deutschen Ruderverbandes. 29 Vereine und 30 Renngemeinschaften, hauptsächlich aus Sachsen-Anhalt und Sachsen, aber auch aus Berlin und Niedersachsen gaben ihre Meldungen ab. Insgesamt meldeten 683 Boote – mehr als je zuvor. 130 von 172 ausgeschriebenen Rennen sind zustande gekommen. Insgesamt gab es 214 Läufe an beiden Wettkampftagen. 482 Sportler nahmen an der Regatta teil, davon 192 Jungen und Mädchen. Ab der AK Junioren B (84 Starter!) war dann bis zu den Masters ein buntes Starterfeld zu sehen. Dabei konnte der aufmerksame Betrachter feststellen, dass besonders bei den Frauen (Seniorinnen und Masters) eine positive Entwicklung zu verzeichnen war. Wann gab es schon Mal ein Rennen im Frauen – Vierer ohne mit 3 Booten am Start hier auf der Saale! Auch die Mixed – Rennen profitierten davon.

Zur Organisation gibt es nicht viel zu sagen: alles im grünen Bereich. Alle erfahrenen Regattahelfer des Bernburger Ruderclubs hatten ihre Zusage gegeben und alle waren da. Das ist eine unglaubliche Geschichte und wir können diese nur weiter schreiben, wenn stetig neue Helfer integriert werden.

Das Wettkampfrichterteam, um Obmann Steffen Buschmann, war mit 10 WKR auch sehr gut aufgestellt und hatte das Renngeschehen jederzeit im Griff. Bei einem Rennabstand von nur 4 Minuten kam es lediglich am Samstag zu einer Verzögerung von 20 Minuten (geschuldet durch nicht ganz optimale Gestaltung der Schifffahrts-pause). Durch den Einsatz eines vierten WKR-Bootes konnte diese dann wieder geschlossen werden. Auch die Einhaltung der Ruderwettkampfregeln des DRV wurde mit Nachdruck durchgesetzt.

Natürlich wurden wir auch wieder vom Technischen Hilfswerk und der Wasserwacht vom DRK Bernburg unterstützt. Ohne deren Arbeit wäre die Regatta in dieser Qualität nicht durchführbar. Das THW zeichnete sich in erster Linie für das Betreiben der Startanlage verantwortlich, während die Kameraden der WW für die Sicherheit der Sportler auf dem Wasser und an Land zuständig waren. Ein dickes Dankeschön an Jörg Däumenichen vom THW, dem Initiator und Entwickler der Startanlage.

Einen Einblick vom Startgeschehen konnte in diesem Jahr erstmalig durch eine Live-Übertragung via Kamera ins Bootshaus gewonnen werden. Dieser Test kam bei den Trainern und Aktiven sehr gut an.

Auch die Versorgung ließ kaum Wünsche offen. Alles war gut geplant und vorbereitet. Problematisch wurde es nur zum Frühstück am Sonntag, weil deutlich mehr Sportler teilnahmen als angemeldet waren. 2020 wird es daher eine kleine organisatorische Veränderung geben.
Aufgrund der niedrigen Temperaturen stieg in diesem Jahr die Nachfrage nach Luma-Quartieren, was aber keine Probleme bereitete. Die Kapazitäten direkt am Sattelplatz reichten trotzdem aus.

Sportlich lief es für die Bernburger Ruderer gut. Richtig überrascht hat uns der verjüngte „Salzlandachter“. In welcher Art und Weise der Sieg im Hauptrennen am Samstag über die 1000 m im Männerachter gegen Pirna und Dresden herausgefahren wurde, war schon beeindruckend. Der Achter legte dann am Sonntag in den Bundesliga-Testrennen nochmal kräftig nach. Mit einem Sieg und einem 2.Platz über die 350 m konnten sie das heimische Publikum überzeugen.

Aber auch andere Bernburger hatten einen starken Auftritt, so der Trainer Maik Wartmann. Von seinen Aktiven hob er besonders hervor: Anthony Grube (AK10), Timo Schumann und Jonas Protzmann (AK13), Niklas Ludwig und Lennert Makowski (AK12), Karolina Ulrich und Leonie Grube (AK12). Auch die Masters Günter Rudolf und Gerhard Hartkopf waren mehrfach erfolgreich. Insgesamt siegten die Bernburger 34 Mal.

Den Wanderpokal im Vereins-Cup inclusive der Siegprämie von 150,-€ gewann Planeta Radebeul mit 28 Punkten vor dem Pirnaer RV (21) und dem BRC (15). Im Vereins-Cup kamen 14 ausgeschriebene Rennen in die Wertung.

Im Vierer-Sprintcup sicherte sich das 1. Bernburger Boot die Prämie von 200,- € vor dem Boot aus Wurzen und Bernburg Boot 2.

Der Vorstand des BRC e.V. bedankt sich herzlichst bei allen Helfern, beim THW, bei der Wasserwacht, beim Wasser-und Schifffahrtsamt- AS Bernburg, bei allen Anliegern, bei der Stiftung Ev. Jugendhilfe, bei der Freizeit-GmbH und der Stadt Bernburg für ihre Unterstützung.

Jürgen Kairies / Regattaleiter

Frühjahrsregatta in Zschornewitz – durchwachsener Auftakt der „Heimspiele“

Dieses Jahr stellte der Regattaplan einige Vereine aus Sachsen-Anhalt vor größere logistische Herausforderungen. Da sich das Trainingslager im Frühjahr in Prieros immer an den Osterferien orientiert und diese auf Ende April fielen, haben einige Sportler das Trainingslager unterbrochen um mit ihren Trainern einen kurzen Abstecher zu Zschornewitzer Frühjahrsregatta zu machen.

Keine Probleme mit diesen ungewohnten Belastungen aus mehreren Trainingseinheiten am Tag und dem Reisestress von Prieros nach Zschornewitz schienen die Mädchen im Einer der AK 12 zu haben. In diesem Rennen siegte, etwas überraschend, Clara Grosser vor Leonie Grube und Beatrice Siewert (ZRC). Leonie, welche die Langstrecke im Einer in Leipzig souverän gewinnen konnte, galt in diesem Rennen aus Bernburger Sicht als Favoritin. Sie musste sich aber ihrer Vereinskameradin deutlich geschlagen geben.

Nicht zufrieden war Trainer Maik Wartmann mit den Leistungen der beiden Mädchen-Doppelvierer in der AK 12/13. Beide Boote machten in einem 4 Boote Feld nur die Plätze drei und vier unter sich aus. Mit deutlichem Abstand siegte hier das Boot des gastgebenden Zschornewitzer RC vor dem Boot der Halleschen Rudervereinigung. Die kurze und knappe Auswertung von Maik lautetet: „Da fehlt einfach der Biss um ein solchen Rennen offener gestalten zu wollen.“

Niklas Ludwig wollte es Clara Grosser gleichtun und siegte im Jungen-Einer AK 12. Mit einem langen und technisch guten Ruderschlag konnte er sich Stück für Stück von der Konkurrenz absetzen und eine weitere Medaille mit nach Hause nehmen.

Über den Winter hat anscheinend auch Timo Schumann gut trainiert. Der ehrgeizige Athlet konnte wieder einmal ein Einer-Rennen souverän gewinnen und Marcus Albrecht (Berlin) und Benjamin Kretschmann (Halle) auf die Plätze zwei und drei verweisen.

Julian Sobolewski (AK 14) musste sich in seinem Einer-Wettkampf mit Platz drei begnügen. Kleinere technische Fehler und mangelnde Konzentration ließen hier keine bessere Platzierung zu.

Einen weiteren Sieg konnten die Trainer nach dem Jungen-Doppelzweier AK 12/13 auf ihren Zetteln notieren. Jonas Protzmann und Moritz Ziegelmeier siegten in ihrer Abteilung in 4:01.07 vor den Booten aus Zschornewitz und Burg. Hier hatte sich die Prognose von Lars Schindler bewahrheitet, welcher den beiden Jungs einiges zu getraut hat: „Wenn die Beiden sich konzentrieren und das umsetzen was man ihnen sagt, rudern sie wirklich gut.“

Zwei weitere Siege konnten im Juniorinnen-Doppelvierer B in Renngemeinschaft mit Schönebeck und Magdeburg und im Jungen-Doppelvierer AK 12/13 für die Bernburger errudert werden. In der Besetzung Struve, König, Urbahn und Reichelt konnte ein reines Zschornewitzer Boot und eine Renngemeinschaft Zschornewitz / Halle auf die Plätze zwei und drei verwiesen werden. Die Jungs um Jonas Protzmann standen ihren älteren Vereinskameradinnen in nichts nach und konnten in einem 5 Boote Feld ebenfalls die Boote aus Zschornewitz und Halle auf die Plätze verweisen.

Den Abschluss der Regatta bildeten die Doppelvierer der Jungen und Mädchen der AK 11/12.

Auch hier sollte aus Bernburger Sicht jeweils ein Sieg herausspringen. Doch oft kommt es anders als man denkt. Der Mädchenvierer in der Besetzung Grosser, Rink, Grube und Ulrich konnte sein Potential auf unerklärliche Weise nicht ausschöpfen und musste sich mit dem dritten Platz zufriedengeben. Es siegte das Boot aus Halle vor dem Boot aus Zschornewitz Die kurze Analyse der Trainer lautete nur: „Rudertechnisch können das alle vier Sportlerinnen deutlich besser. Alle vier sind in diesem Rennen unter ihren Möglichkeiten geblieben.“

Nicht ganz unproblematisch war die Rennvorbereitung der 12-jährigen Jungs um Niklas Ludwig. Sie setzten mit dem falschen Boot ab und mussten somit auch damit klarkommen, dass ihre Ruderplätze nicht richtig eingestellt waren. Hier hatte Trainer Maik Wartmann den Sieg eigentlich schon abgeschrieben. Doch die Jungs überraschten ihren Trainer und ruderten so gut es ging einen knappen Sieg, vor Zschornewitz und Halle, nach Hause.

Am Ende des Tages konnten Trainer und Sportler mit 11 erruderten Siegen die Rückfahrt nach Prieros ins Trainingslager antreten.

Daniel Sobotta

6. Landesmeisterschaften im Ergometerrudern und Athletik-Wettkampf 2019

Wie jedes Jahr im Januar ging es auch dieses Jahr am Samstag, 19.Januar nach Magdeburg in die Landeshauptstadt, um dort die Landesmeister im Ergometerrudern, sowie die athletisch fittesten Jungruderer des Landesruderverbandes Sachsen-Anhalt zu bestimmen.

So ging es auch für den Rudernachwuchs von Trainer Maik Wartmann  nach Magdeburg. Mit Sportlern vom jungen Alter von 9 Jahren bis zu den Sportlern im Seniorenbereich konnten wir aus Bernburger Sicht auf ein breites Teilnehmerfeld blicken.

Für die Sportler im Alter von 9 bis 13 Jahren ging es nach der Ankunft in die Turnhalle der Sportsekundarschule Magdeburg, die auch dieses Jahr wieder als Ausrichtungsort des Athletikwettkampfes diente. Hier wurden Fähigkeiten wie Schnelligkeit, Agilität aber auch Kraft und Kondition von den Sportlern abverlangt. Für den Bernburger Ruderclub gingen 20 Jungen und Mädchen an den Start. Mit einem Gesamtsieg konnten sich hier Timo Schumann (AK 13) und Niklas Ludwig (AK12) belohnen, die ebenfalls den Gewandheitslauf in ihren Altersklassen für sich entscheiden konnten und sich damit für ihren Trainingsfleiß im Winter belohnen durften.

Zeitgleich ging es in der benachbarten Mehrzweckhalle der GETEC-Arena heiß her. Die Sportler ab 14 Jahren traten hier auf dem Ergometer gegeneinander an und kämpfen um die diesjährigen Landesmeistertitel. Hier gelang Zoe Altaner im Rennen der Altersklasse 14 bereits der erste Medaillenplatz. In einem ausgedünnten Platz belegte sie den 2.Platz und somit Silber.

Ein sehr starkes Rennen lieferte ebenfalls Cedric Struve bei den Junioren männlich der Altersklasse A ab. Auf der 2000 Meter langen Strecke hielt er wacker gegen die ein Jahr ältere Konkurrenz gegen. Doch leider gelang es ihm als einziger Nicht Sportschüler dieses Rennen nicht, sich gegen Junioren WM Gold- und Bronzemedaillengewinner durch zu setzen und konnte seine starken Zeiten aus dem Training nicht wiederholen.

Ebenfalls über die Distanz von 2000 Meter ging Benjamin Kuhnert bei den Senioren an den Start, leider jedoch als einziger Teilnehmer. Doch auch ohne Gegner lies er sich nicht von seinem Renn-Plan abbringen und beendete die Strecke in einer Zeit von 6:23 und einer Goldmedaille.

Deutlich spannender ging es in der Wettkampfklasse 2 der Senioren zu. Hier kam es zu einem Duell der Salzland Achter Besetzung in Form von Schlagmann Karl Zander und Neuzugang Lukas Nitzsche. Mit gerade einmal 0,4 Sekunden Vorsprung konnte Lukas das Rennen für sich entscheiden.

Ein weiterer Sieg für das Team Salzland Achter konnte Oliver Ernst erzielen, der das Rennen der Wettkampfklasse 2 der A Junioren mit bequemen acht Sekunden Vorsprung gewinnen konnte.

Maik Wartmann

Abrudern 2018

Empfang für Weltmeister Maximilian Planer beim traditionellen Abrudern

Am Samstag, dem 03.11.2018 führt der Bernburger Ruderclub e.V. sein traditionelles Abrudern durch. „Ich freue mich sehr, dass es unser Doppel-Weltmeister Maximilian Planer einrichten und an der Veranstaltung teilnehmen kann, obwohl sein Training und damit die Saisonvorbereitung auf 2019 schon wieder begonnen hat“, so Gerhard Hartkopf der Vorsitzendes des Bernburger RC.

Der Mannschaft mit dem  Modell-Athleten Maximilian Planer im Mittelschiff, dessen Laufbahn im Bernburger Bootshaus begann, war 2018 etwas Besonderes gelungen. Erstmals gelang es einer Achtercrew den Titel zu verteidigen, ohne dass es im Vergleich zum Vorjahr eine Umbesetzung gab. Der Vorsprung vor der Konkurrenz war in diesem Jahr im bulgarischen Plovdiv sogar noch größer als vor Jahresfrist in Sarasota.

Neben Vertretern aus Politik und Wirtschaft wollen insbesondere die Vereinsmitglieder „ihrem Maximilian“ einen würdigen Empfang bereiten, auch alle interessierten Bernburger und Ruderfreunde sind natürlich zu dem Empfang eingeladen.

„2018 waren sogar Freunde und Bekannte aus Weißenfels, Halle und Magdeburg dabei, ich freue mich schon auf den Nachmittag im Verein“, so Maximilian.

Der Empfang ist eingebettet in das Programm, welches 14 Uhr mit der Begrüßung und Eröffnung beginnt. Danach werden die Vereinsmeister im Einer ermittelt, bevor einige Mannschaften im Achter auf`s Wasser gehen. Ab 16 Uhr steht Maximilian dann allen Autogrammjägern zur Verfügung und auch das WM-Rennen wird noch einmal per Video zu sehen sein.

Simon Hamann

Trainingslager Prieros Herbst 2018

Am 29. September war es wieder mal Zeit für die Trainingsgruppe von Maik Wartmann die Boote abzubauen und für das Trainingslager in Prieros zu verladen. Wie es mittlerweile schon Tradition geworden ist, geht es jedes Frühjahr und Herbst an die Seenplatte zum Hölzernen See. Als wichtigster Inhalt stehen hier zum einen das Erlernen der Rudertechnik und die damit verbundene Technikstufenprüfung für die Anfänger auf dem Plan. In diesem Jahr konnten drei junge Sportler die Technikstufen I und II erhalten und dürfen somit ab sofort an Regatten teilnehmen.

Für die schon fortgeschrittenen Sportler stand zum Ende der Saison noch einmal das Sammeln von Trainingskilometern auf dem Plan. Nach der am 30. September statt gefundenen Landeskaderüberprüfung wurden bereits erste mögliche Mannschaftskombinationen für die kommende Saison getestet. Aber auch an Land beim Lauftraining oder in der Halle wurde fleißig trainiert. Natürlich stehen noch keine endgültigen Besatzungen fest, denn über den Winter ist noch für einige Sportler sehr viel Entwicklungspotential gegeben, so ist sich Maik Wartmann sicher. In schweißtreibenden Stunden im Kraftraum, auf dem Ruderergometer oder auch im Ruderbecken wird nun die Vorbereitung für die kommende Saison aufgenommen, so dass der Bernburger Ruderclub auch im Jahr 2019 wieder zahlreiche Erfolge feiern kann.

Tobias Strätz