Auf Besuch beim Pirnaer Ruderverein 1872 e.V.

Der Pirnaer Ruderverein 1872 e.V. lud ein, vom 2.-4-September sein 150-jähriges Bestehen zu feiern.

Da die Pirnaer seit vielen Jahren treue Partner unseres Vereins und jedes Jahr bei unserer Bernburger Ruderregatta dabei sind, war es natürlich selbstverständlich, dass wir der Einladung gern folgten.

Bunt gemischt aus jedem Bereich unseres Vereins fuhren wir nach Sachsen um an einer Wanderfahrt auf der Elbe oder am abendlichen Ruderball teilzunehmen oder aber auch um einfach die historische Stadt Pirna zu besichtigen und auf einer Dampferfahrt die wunderschöne Landschaft mit Aussicht auf die Bastei zu genießen – Es war für jeden etwas dabei.

Doch beginnen wir von vorn. Aufgrund der Vielfalt unserer Delegation und den dementsprechenden beruflichen Verpflichtungen reiste ein Teil von uns individuell an. Einige von uns trafen sich bereits am Freitag abends auf dem Gelände des Pirnaer Ruderclubs. Nach einem ersten Begrüßungsgetränk richteten wir uns ein und gingen anschließend gemeinsam in die Stadt. Ziel war das Fischrestaurant Schiffstor. Eine sehr gute Wahl und ein perfekter Einstieg in das Wochenende. Auf dem Rückweg konnten wir die Pirnaer Altstadt im Abendlicht bewundern. Während sich der Ruderclub mit einem Diskoabend an der Elbe auf das Wochenende einstimmte, trennten sich hier vorerst unsere Wege, um die jeweiligen Schlafstätten aufzusuchen – oder um zu bleiben und mitzufeiern. Ein Teil unserer Gruppe schlief, entgegen ersten Planungen, nicht in einer Turnhalle, sondern konnte in den Gästezimmern des Ruderhauses unterkommen. Die Übrigen hatten Zimmer in einer gemütlichen Pension gebucht.

Dieses Wochenende war wie ein Kurzurlaub, so sah auch das Frühstück aus. Die Selbstversorger unter uns folgten dem Tipp der Pirnaer Ruderfreunde und frühstückten samstags fußläufig in der Altstadt außerordentlich lecker – so mussten sie sich am Ende beeilen, die vereinbarte Zeit zum Start der Wanderfahrt einzuhalten.

Start für die Wanderfahrt nach Pirna war das kleine Örtchen Schmilka an der tschechischen Grenze. Hier setzten wir die Boote ein und fuhren bei bestem Wetter stromabwärts. Vorbei an der Festung Königsstein und der Bastei. In Rathen legten wir für eine ausgiebige Mittagspause an. Es war eine kleine Herausforderung, einen geeigneten Platz zum Anlegen zu finden. Die Strömung und die Touristen begrenzten unsere Möglichkeiten. Doch wir schafften es und wurden nach dem Übersetzen mit der Fähre mit einem leckeren Mittagessen bei toller Aussicht belohnt. Der volle Bauch vergrößerte unsere Motivation für die 2. Etappe nicht unbedingt. Aber wir legten auch die restlichen 13 km auf der nun breiter werdenden Elbe zurück und stießen auf km 33 an, bevor wir Pirna gegen halb fünf erreichten. Es war eine, man kann wirklich sagen, perfekte Wanderfahrt: Die mit der Bastei beeindruckende Landschaft an einer abwechslungsreichen Strecke. Eine sehr harmonische Truppe sowie bestes Wetter mit Sonne satt und so gut wie keinem Wind. Die drei Wanderfahrtsnovizen unter uns waren einhellig der Meinung, dass es eine sehr gute Entscheidung gewesen war, mitzufahren. Und sie werden beim kommenden Male gern wieder dabei sein.

Doch die Wanderfahrt war nur ein Teil des Wochenendes: Der zweite Höhepunkt, der Ruderball anlässlich des 150jährigen Jubiläums des Pirnaer Ruderclubs, darf nicht vergessen werden. Zahlreiche Gäste aus dem eigenen und aus befreundeten Vereinen, der Politik und der Wirtschaft kamen, um im Saal und auf dem Gelände des Vereins zu feiern und zu schmausen. Im festlichen Rahmen nahm der Pirnaer Ruderclub die zahlreichen Gratulationen entgegen und lud ein, bei Speis, Trank und Musik dabei zu sein.

Ein Dankeschön an die Organisatoren dieses Wochenendes – es war ein wirklich schönes Wochenende. Wir sind schon gespannt, was das Ziel der nächsten Reise sein wird und freuen uns darauf, dabei zu sein.

Antje

Kinderwanderfahrt 2022

In der Woche vom 15.08 bis 19.08.2022 nahmen einige Mitglieder des Bernburger Ruderclubs an dem Ferienangebot „Kinderwanderfahrt“ teil. Am Anreisetag wurden zuerst in Bernburg die Boote abgebaut und die Skulls eingetütet. Dies geschah in der Zeit als die Trainer die Busse holten, als sie wieder zurück waren, beluden wir den Hänger. Danach ging es endlich los. In zwei Bussen fuhren wir nach Schmöckwitz, wo unsere Unterkunft lag. Wir waren im Eisenbahn-Sportverein Schmöckwitz e.V. untergebracht.

Die Unterkunft lag direkt an der Dahme. Der erste Morgen begann mit einem leckeren Frühstück. Die größeren Mädchen sind jeden Morgen zu Rewe gelaufen und haben frische Brötchen für alle mitgebracht, dies hat auch immer gut geklappt, bis auf eine kleine Ausnahme. Eines Morgens riss die Brötchentüte mitten auf der Kreuzung und die Brötchen waren hinüber. Nach dem Frühstuck ging es runter zu den Booten, welche erstmal angebaut werden mussten. Im Anschluss ging es dann auch schon aufs Wasser. Unsere erste Tour führte uns an der Regattastrecke Grünau vorbei. Dort angekommen machten wir eine kleine Pause. Nach ca. 30 Minuten ging es dann weiter. Nach einer weiteren kurzen Distanz hatten wir das Ziel erreicht. Wir haben unsere Boote bis zum nächsten Tag bei einem Ruderclub abgestellt. Nach dem der erste Tag mit ordentliche Kilometern abgeschlossen wurde, drehten wir noch eine kleine Runde durch die Stadt. Dort konnten sich alle noch einen Snack zwischen süß (Eis) und herzhaft (belegtes Brötchen) aussuchen. Zurück in der Unterkunft sind einige von uns in der Dahme baden gegangen, um sich etwas abzukühlen. Zum Abendessen gab es dann leckere Pizza und gegen 22:00 Uhr ging es ins Bett. Der Zweite Rudertag verlief ähnlich. Nach dem Frühstück fuhren wir wieder zurück zu den Booten und setzten ab. Nach der ersten Distanz machten wir eine kurze Pause, haben uns gestärkt und sind weitergefahren. Nach einer längeren Zeit, die wir ruderten, merkten alle langsam, dass es sehr anstrengend und schwer wird. Aus diesem Grund hielten wir nochmal an einem Wassersportverein an, bei dem wir herzlich aufgenommen und gleich mit kalten Getränken versorgt wurden. Dort nahmen wir nochmal Änderungen an den Booten vor, damit wir schneller vorankommen, weil wir alle ziemlich erschöpft waren. Doch trotzdem wurde dieser anstrengende Tag sehr gut gemeistert, vor allem die kleinen „Minions“ zogen ordentlich mit. Zu dem Namen muss man sagen, dass war der Spitzname der jüngeren Kinder. Am Abend waren wir beim Asiaten essen. Der letzte Rudertag verlief ähnlich wie alle anderen, doch einmal gab es ein bisschen Herzklopfen. Wir fuhren gerade auf einem größeren See, die Trainer vorne weg, das Boot der großen Mädchen dahinter und die Minions etwas abgeschlagen dahinter. Auf einmal hörte man nur mehrmals den Hilferuf. Die Trainer wendeten sofort und sind zu den Minions gefahren. Dort angekommen, sagten die kleinen:  „Felix sein Rollsitz ist kaputt gegangen“. Im ersten Moment war der Schock gelöst und es ist zum Glück nichts Schlimmeres passiert, weil an dem Tag war es sehr heiß und es hätte auch etwas Ernstes sein können. Nach diesem Schock machten wir erstmal eine Pause und Frau Struve und wir großen gingen zu Rewe und holten noch ein paar leckere Sachen zum Essen. Dies war eine sehr schöne Stärkung, nach der wir auch ziemlich schnell wieder in Schmöckwitz ankamen. Zum Abschluss der Woche gab es Nudeln mit Tomatensoße. Am Freitag packten wir unsere Sachen, räumten auf und verluden die Boote wieder. Dann ging es auch schon wieder zurück nach Bernburg, wo wir nur noch die Boote anbauten. Insgesamt ist die Woche schnell vergangen und es war eine sehr schöne, lustige und spannende Zeit.

Tamara Kairies, Florentine Timplan

Wanderfahrt an Himmelfahrt – 26.5.2022

Nachdem auch die Männertagswanderfahrt letztes Jahr coronabedingt ausfallen musste, rief Torsten Suchomski dieses Jahr wieder alle Ruderfreunde auf, den Männertag auf dem Wasser zu genießen.

Während sich gegenüber bei Reimanns die ersten Feierfreunde trafen, machten wir die `Kustrena` und das `Birkenwäldchen` 9 Uhr bereit zur Ausfahrt. Bei angenehmen 24 Grad Celsius und einem Mix aus Sonne, Wolken und Wind fuhren wir die Saale hinauf in Richtung Toter Saalearm. Natürlich gut mit Proviant – in flüssiger und fester Form – ausgestattet, machten wir die ein oder andere Pause. Es war eine ausgesprochen entspannte Ausfahrt in sehr guter Stimmung. Wie auch in den vergangenen Jahren, beendeten wir den Tag mit Grillen, Gesprächen und dem ein oder anderen Bier beziehungsweise Radler auf der Sonnenterasse – mit perfekter Aussicht auf das Männertagstreiben.

Senioren-Freizeitruderer mit Fahrrad unterwegs

Corona bremst auch die Freizeitruderer aus. Um auch in der Zeit des Stillstands aktiv zu bleiben,  wurde das Fahrrad umso intensiver genutzt. Mit den Rädern auf dem Fahrradträger ging es mit dem Auto zunächst nach Rosslau, wo seit geraumer Zeit Ruderkammerrad W. Kirchhof zuhause ist.

Ruderkammerrad G. Fritsche wurde dort schon erwartet. Nach einer kurzen Unterhaltung mit seiner Lebensgefährtin führte die Senioren der Radweg auch schon durch Rosslau, entlang der Elbe am Kornhaus vorbei, immer weiter in Richtung Aken.

Ihr Blick steifte immer wieder die Elbe, die an diesem Tag ruhig und spiegelglatt dahinfloss. Das Fährhaus in Aken war das Ziel. Wie alle gastronomischen Einrichtungen hatte es an diesem Tag natürlich geschlossen. Da das aber bereits im Vorfeld bekannt war, wurde vorgesorgt und Bananen sowie Selters mitgenommen.

Eine kurze Pause auf der Bank an der Fähre und es ging wieder zurück nach Rosslau. Der Grill wurde angeheizt und leckere Würstchen gegrillt.

Eine weitere Ausfahrt unternahmen die Ruderkammerraden H. J. Betat, l. Reiche und G. Fritsche. Diese Tour führte sie entlang des Saale-Radwegs in Richtung Nienburg, über Altenburg und wieder zurück zum Bootshaus. Ruderkammerrad D. Linsert, der gerade auf dem Heimweg war und am Bootshaus kurz halt machte, unterbreitete den Vorschlag, doch mal den Bode-Radweg von Nienburg nach Altenburg zu fahren. Dieser Vorschlag wurde begeistert angenommen.

Ruderkammerrad W. Kirchhof war an diesem Tag auch mit von der Partie. Bei dieser Tour am Mittwoch, den 28.05.2020, war die Gastronomie endlich wieder offen, so dass außer Selters für unterwegs nichts mitgenommen werden musste. Das Ziel für die Mittagspause war Tippelskirchen. Im Café Saaleeck gab‘s leckeres Bauernfrühstück. Nach dem üppigen Mahl führte die Freizeitradler der Bode-Radweg wieder zurück nach Nienburg, über Neugattersleben und Ilberstedt. Den Anstieg über den schwarzen Berg  meisterte Ruderkammerrad G. Fritsche mit seinem E-Bike am leichtesten. Ruderkammerrad H. J. Betat wollte es mit seinem neuen Rad aber wissen, und so konnte er als erster den schönen Ausblick über das Harzer Vorland, bis hin zum Brocken, genießen. Die Abfahrt nach Ilberstedt war recht rasant. Von dort führte der Wipper-Radweg über Cölbig und Bullenstedt, zur Wipper-Saale-Mündung und zurück nach Bernburg.

Am Bootshaus angekommen, genossen alle ein gesponsertes Bier, das nach 45 km in den Beinen so richtig gut schmeckte.

Ingrid Raschke

Wanderfahrt zum Männertag

Dass Mann den Männertag nicht nur mit Männern verbringen muss, bewiesen die Ruderer des BRC. Sie veranstalteten eine Familienwanderfahrt mit anschließendem Grillabend auf der Sonnenterasse des Ruderhauses.

Am Donnerstag, den 30.Mai starteten 28 Mitglieder des BRC zur diesjährigen Männertags-Wanderfahrt. Mit dabei waren neben den Frauen auch einige Jugendliche und Kinder. Unter den Erwachsenen wagte so mancher zum ersten Mal eine Ausfahrt außerhalb der üblichen Trainingszeiten.

Start war 9.30 Uhr am BRC. Die Boote mit festen und auch etwas flüssigen Proviant bestückt, ging in lockerem Tempo Richtung Plötzkau zum Toten Saale-Arm. Da auch viele Angler das schöne Wetter nutzten, war es gar nicht so einfach, einen ausreichend großen Platz für die Boote und Ruderer für einen Zwischenstopp zu finden. Nach einer entspannten, ausgiebigen Pause ging es bei strahlend schönem Wetter wieder zurück, so dass wir gegen 15 Uhr wieder am Bootshaus anlegten. Aber an Feierabend dachte kaum jemand, denn die Sonnenterasse lud zu einem schönen Grillnachmittag bzw. Grillabend ein. Dank einem leckeren und bunten Mitbringbuffett klang der Tag für alle Sportler sehr angenehm aus. Es war ein wunderschöner Tag!

Antje Wächtler

Besuch aus Passau

Der Passauer Ruderverein von 1874 e.V., den Kennern des Bernburger Rudersportes durchaus bekannt durch Felix Wimberger, dem langjährigen Partner unseres Doppel-Weltmeisters Maximilian Planer, besuchte mit seiner Männer-Wanderrudergruppe „Die Krawotten“ den Bernburger Ruderclub vom 21.-23.09.2018. Neben einem umfangreichen Kulturprogramm war der Höhepunkt des Ausfluges eine Tagesfahrt nach Barby. Anbei einige Bilder, ein ausführlicher Bericht aus Sicht der Passauer Teilnehmer erscheint  in der dritten Ausgabe unserer Vereinszeitung „Der Ruderbo(o)te:“

Steffen Planer

Wanderrudertreffen in Havelberg

Im  Terminkalender der Freizeitruderer stand in der Zeit vom 15.06. bis 17.06. das 6. Wanderrudertreffen von Sachsen-Anhalt in Havelberg an, welches alle 2 Jahre von einem anderen Ruderclub ausgerichtet wird. 80 Ruderer aus Sachsen-Anhalt und angrenzenden Bundesländern waren angereist. Auch wir Bernburger Ruderer nahmen mit 3 Ruderkameradinnen sowie 5 Ruderkameraden teil.

Am Sonnabend klingelte der Wecker zeitig und nach einem kräftigenden Frühstück ging es für  Steffen, Daniel und Peter mit den mitgebrachten Fahrrädern von Havelberg nach Arneburg. Der Rest fuhr mit dem Bus zum Startpunkt nach Tangermünde zum dortigen Ruderclub. Als alle Boote zu Wasser waren und im Hafenbecken warteten, gab die Havelberger Wanderruderwartin Beate Gädecke die Wanderfahrt frei. So nahmen u.a. wir, Christine, Jana, Lutz und Günter im Vierer mit einem Ruderkameraden aus Verden, die 38 Kilometer von Tangermünde nach Havelberg, in Angriff. Bei  herrlichem Ruderwetter ging es unterhalb der Burg aus dem Hafen von Tangermünde raus auf die Elbe.

Die  Mittagspause war in Arneburg angesagt. Dort trafen die Ruderer mit den Fahrradfahrern zum „Nudeln mit roter Soße“-Essen zusammen. Die  Mittagspause konnte dann auch genutzt werden, um auf die Aussichtsplattform von Arneburg zu steigen, welche einen weiten Ausblick auf die Elbauen freigab. Wir Ruderer nahmen nach der Mittagspause die letzten 20 Kilometer in Angriff, wobei hier noch zwei Fähren und eine Schleuse auf uns warteten. Da wir diese jeweils zusammen passieren sollten, waren alle Boote nicht weit auseinander und es ergab sich beim Sammeln der Boote das eine oder andere Gespräch mit dem Nachbarn.

Am Steg der Ruderriege Havelberg wurden dann alle Bootsbesatzungen namentlich von Schulle  begrüßt und an Land erwarteten uns ein reichliches Kuchenbüffet und natürlich ein kaltes Bier. Der Abend klang sehr gemütlich bei Musik, sommerlichen Temperaturen und angeregten Gesprächen aus.

Es war wiedermal ein schönes Wochenende im Kreise der Wanderruderer und dafür der Ruderriege Havelberg einen herzlichen Dank  für die tolle Organisation.

G. Fritsche

Bernburger Wanderruderer nehmen an der Karfreitags – Fahrt des RC AKen teil

„Nach Hohenwarthe rudern wir meistens ein- bis zweimal je Saison“, so Peter Brüning, der Vereinsvorsitzende des RC Aken. So hatte der RC auch am Karfreitag zu einer Fahrt  eingeladen, welche zwischen der Autobahn- und der Trogbrücke bei Hohenwarthe endete. Zwei Doppelvierer und ein Doppelzweier legten pünktlich 8:15 Uhr vom noch mit Raureif bedeckten Steg ab und machten sich auf den Weg. Petrus meinte es gut an diesem Freitag mit der Wasser-Reisegruppe, bei Sonnenschein und leichten Schiebewind kam man sehr gut voran, das gute Wetter sollte den ganzen Tag halten. Die Frühstückspause als „Mitbring-Stärkung“ wurde am Steg von Union Schönebeck eingelegt, bevor es weiter ging in Richtung Landeshauptstadt.

Der Senior der Tour und gleichzeitig unser umsichtiger Fahrtenleiter, Helmut Merseburg, ließ es sich trotz seines stolzen Alters von 85 Jahren nicht nehmen, die erste Etappe bis zum Flusskilometer 323 aktiv zu rudern. Auf Grund des guten Wetters empfing uns hier eine geöffnete Terrasse beim „Mückenwirt“. Frisch gestärkt ging es pünktlich um 14 Uhr wieder auf die Elbe und nach gut 1,5 Stunden erreichten wir nach 64 km Rudern unser Tagesziel.

Unter den Teilnehmern waren mit Jana, Daniela, Torsten und Steffen auch vier Aktive unseres Vereins. „Wir sind ein offener Verein und freuen uns immer über auswärtige Teilnehmer. Außerdem kennen wir uns von den traditionellen Nikolaus- Fahrten ohnehin alle“, freute sich der Vereinsvorsitzende des RC Aken über den personellen Zuwachs, den es auch freut, dass die anhaltinischen Vereine bei den Wanderfahrten zunehmend enger zusammen rücken.

Nach der Heimfahrt und der Säuberung und Einlagerung der Boote wurden wir im Vereinshaus schon die Pläne für weitere gemeinsame Touren geschmiedet.

Steffen Planer