Ausschreibung Drachenbootregatta 2019

14. Bernburger Drachenbootregatta am 18.08.2018

„Bernburger Raddampfer“ gewinnt erneut den Wanderpokal – Anspruchsvolles Wettkampfprogramm für 14 Teams.

Nun schon zum 14.Mal veranstaltete der Bernburger Ruderclub diese Regatta – und sie machte allen Beteiligten in diesem Format noch großen Spaß! So das Fazit.

Gut vorbereitet ging das Org.-team in den Regattatag. Dennoch war eine gewisse Aufregung zu spüren, weil man manchmal nicht alles selbst in der Hand  hat und nach den eigenen Wünschen umsetzen kann. Dieses Mal war die Unbekannte der neue Drachenbootanbieter aus Riesa. Es gab einen Wechsel, weil der Schweriner Drachenbootverein nach 13 Jahren sein Engagement in Bernburg beendete. An dieser Stelle sei nochmal ein dickes Dankeschön für die gute Zusammenarbeit nach Schwerin fällig!

Nun stellte sich die „ Eventagentur Blue Water Riesa“ in unseren Dienst, d. h. wir mieten die Drachenboote inclusive der Steuerleute. Auf letztere kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, denn ihre Fähigkeiten sind mit entscheidend für faire Wettkämpfe. Nach wenigen Rennen wurde sichtbar, dass die Jungs ihr Handwerk verstehen und die anfängliche Skepsis unbegründet war. Das Team unter der Leitung von Peter Philipp gab einen guten Einstand.

Nun zum sportlichen Teil. 16 Teams hatten zunächst zur Regatta gemeldet, davon sagten zwei kurzfristig wieder ab. Unter den nun 14 Teilnehmern stürzten sich zwei Neulinge in das Abenteuer einer Drachenbootregatta. Es waren die „Stichlinge“ (12.Platz) und die „Hamster aus Bründel“ (6.Platz). Beide Teams stiegen unbeeindruckt in das Wettkampfkarussell  ein und mischten ordentlich mit.

Anspruchsvoll war diese Regatta in sportlicher Hinsicht für alle auf jeden Fall. Vier bzw. fünf Mal innerhalb von 6,5 Stunden am Start zu liegen, erfordert Kampfgeist, Mut und Disziplin. Über diese Tugenden verfügten alle Teams – Hut ab und Gratulation.

Es gab wie immer eine große Anzahl spannender Rennen und hauchdünne Entscheidungen auf der ca. 260 Meter langen Distanz. So auch im großen Finale. Man kann schon sagen, es war ein „Wimpernschlag-Finale“, in dem sich der „Bernburger Raddampfer“ ganz knapp vor den „Quietscheenten“ und wiederum hauchdünn dahinter die „SASPaddler“ durchsetzen konnte.

Nach den Erfolgen von 2016, 2017 und nun auch 2018 verbleibt der Wanderpokal verdientermaßen endgültig im Besitz des „Bernburger Raddampfer“.

Der Vorstand des BRC e.V. bedankt sich ganz herzlich bei allen Teilnehmern, vor allem bei seinen fleißigen Vereinsmitgliedern, bei Blue Water Riesa, bei der Wasserwacht unter der Leitung von Ullrich Jahn, bei der Ortsgruppe des THW unter der Leitung von Jörg Däumichen und beim Autohaus Kaiser sowie bei allen Saale-Anliegern.

Vielen Dank!

Jürgen Kairies

Regatta-Endergebnis:

  1. „Bernburger Raddampfer“
  2. „Quietscheenten“
  3. „SASPaddler“
  4. „Kiezpiraten“
  5. „Wikinger“
  6. „Hamster aus Bründel“
  7. „Ruderpiraten“
  8. „Stadtdrachen & Friends“
  9. „Skrupellosen“
  10. „Himmelsfahrtfreunde“
  11. „Regenbogenschule“
  12. „Stichlinge“
  13. „Lindentrolle“
  14. „Rotkreuz-Saaleraketen“

13. Bernburger Drachenbootregatta am 19.08.2017

Der „Bernburger Raddampfer“ verteidigte den Wanderpokal

Die 13.Auflage endete wie im Vorjahr, mit einem knappen Sieg des „Bernburger Raddampfers“. Nur hatte dieser mit den „Wikingern“ und „Unsinkbar II“ zwei andere Gegner im großen Finale – gut so! Damit wird die Spannung hoch gehalten und die Hoffnung auf den Gewinn des Wanderpokals 2018 bei den anderen Teams weiter genährt. 17 Teams waren in diesem Jahr am Start, darunter vier Neulinge. Die „ROTKREUZ-Saaleraketen hinterließen einen starken Eindruck und wurden auf Anhieb Sechster. Die „Müllis“ erreichten den 13.Platz und landeten somit sicher zufrieden im unteren Mittelfeld. Dagegen zahlten „Die Regenbogenschule“ und die „Rosenhag Drachen“ vom PRO VITA-Seniorenpflegeheim noch Lehrgeld. Beide kämpften um den 16.Platz gegeneinander. Das bessere Ende für sich hatte das Team mit den Regenbogenfarben im Outfit – eine gute Idee, einfach herrlich. Ja mit den Neulingen wurde das Teilnehmerfeld noch bunter, was prima zu unserem Konzept passt – eine Freizeitsportveranstaltung, wobei der olympische Gedanke „Dabeisein ist alles“ vordergründig zählt. Wer aber genau hinschaute, der erkannte sehr wohl, dass das mit dem …. Gedanken nicht ganz stimmt. Denn alle, aber auch wirklich alle Teams kämpften um jeden Zentimeter und wollten den unmittelbaren leibhaftigen Kontrahenten bezwingen. Möglichkeiten dafür gab es viele, was den Reiz des Wettkampftages ausmachte. Der Modus brachte jedes Team 4 bzw. 5 Mal an den Start (Vor-, Hoffnungs-, Viertel-, Halbfinal-, und Finalläufe), um dann im letzten Finalrennen auf Gegner in Augenhöhe zu treffen. Und da ist der Ausgang immer offen und Spaß am Wettkampf garantiert. Schlussfolgernd gibt es also keinen Grund, am Wettkampfmodus irgendetwas zu verändern. Lediglich über die Anzahl der teilnehmenden Teams muss jetzt nachgedacht werden, da in dieser Hinsicht eine steigende Tendenz zu verzeichnen ist. Diese Regatta hat aber aufgezeigt, dass im Zeitplan keine Reserven mehr schlummern. Die Kapazität ist ausgereizt.

Jürgen Kairies

Hier der Endstand der Regatta:

1. „Der Bernburger Raddampfer“
2. „Wikinger“
3. „Unsinkbar II“
4. „Kiezpiraten“
5. „Die Saaleelfen“
6. „ROTKREUZ-Saaleraketen“ /Neuling
7. „Stadtdrachen & friends“
8. „Die Salzstangen“
9. „Himmelfahrtsfreunde“
10. „Quietscheenten“
11. „Egon`s Paddelstrolche“
12. „Ruderpiraten“
13. „Die Müllis“ / Neuling
14. „Die Lindentrolle“
15. „Skrupellosen“
16. „Regenbogenschule“ / Neuling
17. „Rosenhag – Drachen“ / Neuling